Auch in „Die Straße“ geht es wieder rein um Menschen, mit all ihrer Liebe und Wut, ihren Schicksalen, Träumen, Hoffnungen und Enttäuschungen. Vorstellen tut er die Bewohner seiner Straße nicht, erst langsam schälen sie sich aus dem Stimmengewirr heraus: Der „Neue“ z. B., der ein Antiquariat eröffnet, die unglücklich verliebte Blumenhändlerin, der Arzt aus dem Nahen Osten, die Pflegeheimleiterin oder das Ehepaar, das den Immobilienhaien trotzt. Dazwischen zieht sich das alltägliche Grundrauschen durch diese Straße, die irgendwo sein könnte.