30.04.2026,
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Seit heute notiert die electrovac AG im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse. Mit einem Standort in Klosterneuburg gibt es auch einen Österreich-Bezug. Zudem wurde die Aktie auch bereits in den global market der Wiener Börse aufgenommen. Das Unternehmen stellt Glas-Metall-Versiegelungsprodukte her, die zum Schutz sicherheits- und systemkritischer Elektronik dienen. Rund 550 Mitarbeitende beschäftigt electrovac derzeit an vier Produktionsstandorten in Deutschland, Österreich und Thailand und beliefert weltweit mehr als 250 Kunden. Der erste Preis der Aktie betrug 7,50 Euro und lag damit unter dem Ausgabepreis von 7,80 Euro.

Im Rahmen des Börsengangs wurden insgesamt 4.416.000 Aktien platziert. Das Angebot umfasste 3.840.000 neue Aktien aus einer Barkapitalerhöhung sowie 576.000 bestehende Aktien im Zusammenhang mit einer Mehrzuteilungsoption (Greenshoe). Unter der Annahme einer vollständigen Ausübung dieser Option beläuft sich das Gesamtplatzierungsvolumen auf ca. 34,4 Mio. Euro. Mit dem Bruttoemissionserlös von rund 30 Mio. Euro wird electrovac insbesondere die Fertigungskapazitäten in Asien ausbauen und mit einem lokalen Standort den Zugang zum US-Defense-Markt schaffen. CEO Dieter Thumfart: „Die Umsetzung der geplanten Maßnahmen zur Kapazitätserweiterung hat bereits begonnen und der Zugang zum Kapitalmarkt bietet optimale Voraussetzungen, um unsere Marktanteile und technologische Spitzenposition bei Glas-Metall-Gehäusen für die Bereiche Personal Safety und Aerospace & Defense weiter auszubauen.“

Der Streubesitz der Gesellschaft wird bei vollständiger Ausübung der Greenshoe-Option rund 28 Prozent betragen und verteilt sich breit auf europäische institutionelle Investoren und Privatanleger.

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