Zusammen mit der documenta in Kassel gehört die alle zwei Jahre stattfindende Biennale in der italienischen Lagunenstadt zu den wichtigsten Veranstaltungen zeitgenössischer Kunst. Die 61. Auflage, die für die Fachwelt ab der kommenden Woche zugänglich ist, geriet jedoch in die Mühlen der Weltpolitik – zunächst, weil inmitten des Ukraine-Kriegs erstmals wieder Kunst aus Russland dabei sein wird, und dann auch noch, weil die Jury vergangene Woche sowohl Russland als auch Israel von der Preisvergabe ausschloss.