Durch die Straße von Hormus fließt nicht nur Öl, sondern auch das Internet. Jetzt droht der Iran, die Kabel zu kappen – mit katastrophalen Folgen für die Welt.

30. April 2026, 19:37 Uhr

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Unterseekabel sind die Lebensadern des Internets, verletzlich und bedroht durch geopolitische Spiele. Kabelbrüche sind keine Seltenheit, können aber auch politische Absichten widerspiegeln. Die Unterwasserinfrastruktur ist eine Achillesferse der globalen Kommunikation, wie jüngste Vorfälle in der Ostsee und im Roten Meer zeigen. Der Iran könnte mit Kabelsabotage strategische Ziele erreichen, da es weniger von den Kabeln abhängig ist als die Golfstaaten. Die Paranoia des Krieges kehrt zurück in die Internetinfrastruktur, die einst als körperlos galt, aber nun als verwundbar und umkämpft entlarvt wird.

Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.

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Gerade einmal 200 Meter unter der Wasseroberfläche schlängeln sich sieben Kabelsysteme über den sandigen Boden der Straße von Hormus. Während oben Tanker mit fossilen Brennstoffen stillstehen, bedroht von iranischen Schahed-Drohnen oder geblockt von US-Kriegsschiffen, rauscht in der Meeresenge ein anderer, nicht minder wertvoller Rohstoff durch das umkämpfte Gebiet: Daten. Terabyte um Terabyte an Daten blitzen bislang ungehindert als kleine Lichtimpulse durch die Glasfasern: wichtige Finanztransaktionen, essenzielle Onlinedienste, Handel an internationalen Märkten bis hin zu netten Chatnachrichten, Google-Suchen und der gelegentlichen Rochade beim Onlineschach. Bislang.