Beim 2. Ligisten FC Liefering und Kooperationspartner FC Red Bull Salzburg, aktuell Spitzenreiter in der Bundesliga, kommt es zu personellen Verschiebungen – und mittendrin: RBS-Klublegende Andreas Ulmer. Der langjährige Linksverteidiger, der über Jahre hinweg das Gesicht der erfolgreichen Ära der Roten Bullen prägte, stellt sich einer neuen Herausforderung.

Bleibt bei den Roten Bullen weiterhin ein absoluter Sympathieträger und beliebt bei den Fans: Andreas Ulmer. Der nach seiner überaus erfolgreichen Spieler-Karriere nun im Trainerstab tätig ist.
Beförderungskette bringt Ulmer zum FC Liefering
Seit vergangenen Sommer ist Andreas Ulmer nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn in der Akademie seines Herzensvereins tätig. In 582 Pflichtspielen (23 Tore, 98 Assists) hatte der gebürtige Linzer zuvor das Trikot der Salzburger getragen, wurde mit ihnen 13 Mal Meister und neun Mal ÖFB-Cup-Sieger und sicherte sich einen festen Platz in der Vereinsgeschichte. Mit Beginn der Saison 2025/26 kehrte der mittlerweile 40-Jährige als Co-Trainer im Nachwuchsbereich zurück und betreute sowohl die U18 als auch die U16.
Die jüngsten Rochaden im Klubgefüge eröffneten nun eine neue Perspektive. Nachdem Daniel Beichler zum Cheftrainer des Bundesligateams aufgerückt ist, wurden mehrere Positionen innerhalb der Organisation neu verteilt. Beim Kooperationsklub FC Liefering übernimmt künftig der Deutsche Danny Galm das Kommando, während Tobias Kern dessen bisherige Aufgaben in der U18 fortführt.
Galm wiederum holt Ulmer als Assistenten mit in die 2. Liga. Neben Mehmet Sütcü, der im Winter zum Trainerteam gestoßen ist, zählt damit auch die Salzburger Identifikationsfigur zum Betreuerstab vom aktuell Tabellensiebenten in Liga „Zwoa“. Wie lange diese Konstellation Bestand haben wird, ist allerdings noch offen. Galm ließ durchblicken, dass die Zusammenarbeit mit Ulmer zwar eingespielt sei – schließlich habe man bereits ein halbes Jahr gemeinsam in der U18 gearbeitet –, eine endgültige Entscheidung über die Dauer des Engagements aber noch ausstehe. Auch im Umfeld des Bundesligateams sind personelle Fragen über den Grunddurchgang hinaus derzeit noch nicht abschließend geklärt.
Neuer Chef für die U16 – Titelkurs im Visier
Die Umstrukturierungen betreffen auch die U16. Dort übernimmt nun Stefan Schoberer die Verantwortung. Der Steirer war zuvor 37 Partien lang als Assistent von Beichler beim FC Liefering tätig und sammelte zudem internationale Erfahrung: In der Saison 2024/25 führte das Trainerduo die Salzburger Talente in der Youth League bis ins Halbfinale.
Im Juli wagte Schoberer den Schritt in die Rolle des Cheftrainers im Nachwuchsbereich. Nun soll er die U16, die aktuell an der Spitze der ÖFB-Jugendliga steht, weiter auf Erfolgskurs halten – mit dem klaren Ziel, am Ende den Meistertitel zu feiern.
Siehe auch:
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Fotocredit: FC Red Bull Salzburg by Getty