Mit der 32. und vorvorletzten Runde biegt in der deutschen Fußball-Bundesliga sowohl der Kampf um die Europacup-Startplätze als auch gegen den Abstieg in seine entscheidende Phase. Christian Ilzer empfängt am Samstag mit Hoffenheim im direkten Duell um Rang vier den VfB Stuttgart, auch Leverkusen macht sich vor dem Heimspiel gegen RB Leipzig noch Hoffnungen auf diesen Platz. Im Keller steht Wolfsburg am Sonntag bei Freiburg weiter massiv unter Druck.
Zwei Punkte hinter dem am Relegationsplatz liegenden FC St. Pauli, der am Sonntag Mainz zu Gast hat, befinden sich Patrick Wimmer und Co. gegen Freiburg mit dem Rücken zur Wand. Mit einem Sieg gegen Union Berlin und einem Remis gegen Mönchengladbach zeigte man zuletzt leicht aufsteigende Form, die nun fortgesetzt werden soll. Doch auch für Freiburg stehen die Europacup-Ränge am Spiel, die Conference League ist greifbar.
Viel weiter oben „geht es um die Preise“, wie Ilzer betonte. Im Rennen um einen Platz in der Champions League liegen die Kraichgauer mit Stuttgart gleichauf auf Rang fünf, der könnte eventuell für einen CL-Start reichen. Ilzer wollte keine Gedanken daran verschwenden. „Wir fokussieren uns auf unseren Weg“, betonte der Steirer voll Stolz auf die bisherige Saison. „Wir wissen, dass wir Gewinner sind. Viele haben uns im Kampf gegen den Abstieg gesehen.“
Leipzig mit breiter Brust nach Leverkusen
Auf Schützenhilfe hoffen muss Leverkusen, aktuell mit je zwei Punkten Rückstand auf Stuttgart und Hoffenheim Sechster. Ein Sieg über die drittplatzierten Leipziger, die Borussia Dortmund theoretisch noch den Vize-Titel abjagen könnten, ist für die Werkself Pflicht. Die Bullen um Xaver Schlager, Nicolas Seiwald und Christoph Baumgartner kommen allerdings mit breiter Brust und wären mit dem sechsten Sieg in Folge sicher für die Königsklasse qualifiziert.
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