Am 1. Mai rief das Bündnis „Mayday Linz“ zur Alternativen Maidemonstration auf. Das breite Bündnis aus mehreren Initiativen – darunter die KPÖ und der Gewerkschaftliche Linksblock – lud um 10:30 Uhr zum Start im Schillerpark. Von dort führte der Demonstrationszug über die Landstraße bis zum Hauptplatz.
Rund 1.000 Menschen folgten dem Aufruf und beteiligten sich an der Demonstration. Unter dem Motto „Löhne rauf, Preise runter – unsere Arbeit ist mehr wert“ zogen die Teilnehmer:innen bei strahlendem Sonnenschein durch die Innenstadt. Im Fokus stand die ungleiche Vermögensverteilung in Österreich, die im Vergleich zur Eurozone besonders stark ausgeprägt ist. Während Unternehmen hohe Gewinne erzielen, kämpfen viele Menschen weiterhin mit der anhaltenden Teuerung.
Zu den zentralen Forderungen zählten spürbare Lohnerhöhungen, die Stärkung von Kollektivverträgen sowie ein Ausbau sozialer Sicherungssysteme. Sozialleistungen, so die Demonstrierenden, müssen wirksam vor Armut schützen und dürfen nicht durch Sanktionen als Druckmittel eingesetzt werden. Kritik wurde zudem an der Teuerungspolitik der Bundesregierung sowie am Umgang mit zunehmendem Rassismus in Österreich geäußert.
Zu Beginn der Demonstration fanden Redebeiträge von Vertreter:innen der KJÖ, der Jungen Linken, von DIDF sowie von Stefanie Breinlinger, Landesvorsitzende des Gewerkschaftlichen Linksblocks, statt. Bei der Abschlusskundgebung am Hauptplatz sprachen unter anderem die KPÖ-Bezirksvorsitzende Christina Pree, Martin Gstöttner (Liste AUGE/UG) sowie Vertreter:innen von maiz und das kollektiv.
