Landestheater NÖ: "Speed"

„Ausnahmesituation“: Niederösterreichs Landestheater-Ensemble zwischen Panik in den Sitzreihen und Rauch unterm Motorraum in Sarah Viktoria Fricks und Martin Vischers „Speed“.

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Philine Hofmann

Mit einer kräftigen Prise Slapstick, mit einem Trolley voller Komik, mit einem Bus voller Heldinnen und Helden – und: mit einem Textbuch voller Homer feierte Niederösterreichs Landestheater gestern, Donnerstag, im Großen Haus Uraufführung. Und schipperte, nein: tuckerte in den Sternenhimmel oder besser: in Richtung Farewell.

Bomben gab’s keine. Hollywood auch nicht. Und der „Speed“? Der hörte bei 30 Stundenkilometern schon wieder auf. Schließlich raste da, im Großen Haus von Niederösterreichs Landestheater, auch kein Linienbus durch L. A. Sondern tuckerte ein Reisebus durch die „Provinz“. Zur „letzten Vorstellung“.