In der gestern erschienenen Dokumentation „Xatar – Ein Leben ist nicht genug“ sprechen einige ehemalige Weggefährten und Rap-Kollegen über ihr Verhältnis zur verstorbenen Bonner Rap-Legende. Einer davon ist Farid Bang. Die Beziehung zwischen Xatar und ihm war – einige ältere Deutschrap-Fans werden sich erinnern – vor allem Mitte der 2010er-Jahre nicht einfach. In der zweiten Folge der Dokumentation erklärt Farid mehr als eine Dekade später, wie er und Xatar von Konkurrenten zu Freunden geworden sind.

Farid Bang über Xatar: „Ich hatte lange Zeit eine schwierige Beziehung mit ihm“

Nach einigen Szenen, in denen Farid Bang seinen Part für das kommende posthume Album von Xatar aufnimmt, kommt er auf das Verhältnis zwischen den beiden zu sprechen. Farid hätte eine „sehr lange Zeit eine schwierige Beziehung“ mit dem Alles oder Nix-Chef gehabt. Das habe vor allem an der Rivalität gelegen, die sich zwischen dem Düsseldorfer Banger Musik-Camp und der Bonner Alles oder Nix-Front gebildet hat. Durch den Konkurrenzgedanken zwischen Banger Musik und Alles oder Nix ist es damals zu handfesten Beefs gekommen, wie beispielsweise zwischen Xatar und dem damaligen Banger Musik-Signing KC Rebell. In einem TV Strassensound-Interview aus dem Jahr 2020 erklärte Farid damals, dass Missverständnisse auf beiden Seiten zur Verhärtung der Fronten geführt hätten.

Trotzdem betont er, dass es selbst während ihrer komplizierten Vergangenheit nie ein persönliches Problem zwischen ihm und Xatar gegeben habe. Schließlich waren die beiden noch vor der Gefängnisentlassung des Bonners miteinander befreundet. Um ihr Verhältnis zu beschreiben, bedient sich Farid Bang bei einer Sportmetapher: