Sporting Braga gewinnt das Hinspiel im Halbfinale der UEFA Europa League in letzter Sekunde mit 2:1 gegen den SC Freiburg.
Braga, das auf den verletzten Florian Grillitsch verzichten muss, gelingt ein Blitzstart. Nach nur acht Minuten bringt Tiknaz seine Farben nach einer Hereingabe von Gomez in Front.
Die Führung währt nur kurz. Nach einem Fehler von Braga im Mittelfeld ziehen Beste und Grifo davon. Ersterer bedient Zweiteren, der cool bleibt und ausgleicht – 1:1 (16.).
Lienhart verursacht Elfmeter
Nach 25 Minuten muss Braga-Kapitän Horta verletzt runter, für ihn kommt Dorgeles. Beide Teams zeigen sich danach fehleranfällig, es gelingt aber weder der einen noch der anderen Seite, diese Fehler auszunutzen.
Kurz vor der Pause steht Philipp Lienhart im Mittelpunkt: Der ÖFB-Legionär zieht Lagerbielke bei einer Ecke im Strafraum zu Boden, nach VAR-Check gibt es Elfmeter und Gelb für Lienhart (45.). Zalazar tritt an, doch Atubolu taucht stark ab und hält (45.+2).
Freiburg macht hinten dicht
Nach der Pause hat Freiburg mehr vom Spiel, in Minute 64 prüft Eggestein Bragas Keeper Hornicek, der auf dem Posten ist.
Die Portugiesen haben in Folge zwar mehr Ballbesitz, machen daraus aber recht wenig. Freiburg steht defensiv sicher und macht es Braga sichtlich schwer.
In der Schlussphase steht erneut Lienhart im Fokus: Der ÖFB-Verteidiger ist im Strafraum bei einer Flanke im Infight mit Navarro, beide gehen zu Boden. Es gibt kurz Aufregung, der Braga-Akteur fordert Elfmeter, Referee Taylor ist das aber zurecht zu wenig (89.).
Dorgeles wird zum Matchwinner
Schließlich gibt es zwei Minuten Nachspielzeit. Als diese fast abgelaufen sind, schockt Dorgeles die Gäste. Atubolu lässt einen Schuss nur nach vorne abtropfen, Dorgeles trifft per Abstauber zum 2:1 (90.+2). Kurz darauf ist das Spiel zu Ende.
Damit braucht Freiburg im Rückspiel vor heimischem Publikum auf jeden Fall einen Sieg, um zumindest in die Verlängerung zu kommen.