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Berlin – Sollten Sie sich zum weltweiten „Star Wars“-Tag („May the 4th“) in der Hauptstadt verlaufen und diese beiden Typen entdecken: Fragen Sie ruhig nach, wo es langgeht. Die Antwort der Helden aus dem „Krieg-der-Sterne“-Universum wird lauten: „Das ist der Weg.“ Es ist der Kultspruch, der bereits in drei Serien-Staffeln des „Mandalorianers“ Einzug in den weltweiten Sprachgebrauch von Fans genommen hat. Ab dem 20. Mai wird der erste große Kinofilm mit Grogu (auch bekannt als „Baby-Yoda“) und seinem Kumpel in der glänzenden Rüstung in den Hauptrollen zu sehen sein. Es wird laut, bunt und galaktisch groß.
„Star-Wars“-Helden kommen zum Feiertag
Doch schon bevor die Anhänger der Sternensaga die neue Geschichte von „Mando“ (gespielt von Hollywoodstar Pedro Pascal, 51) und seinem knuffigen, grünen Begleiter mit dem Titel „The Mandalorian and Grogu“ genießen können, steht die Party an.

Wer den Weg zur S-Bahn in Berlin sucht und diese beiden Typen trifft, kann sie fragen. Die Antwort wird sein: „Das ist der Weg“
Foto: Sebastian Reuter/Disney
In Berlin sind die beiden mit weiteren Co-Stars des Films (u.a. Sigourney Weaver, 76) für eine große Fan-Party im Einsatz. Zeit genug vorher blieb für einen kleinen Bummel durch die Stadt. Brandenburger Tor inklusive. Und, um mehr Fans für den inoffiziellen Feiertag zu begeistern. Doch wie wurde der 4. Mai eigentlich zum wichtigsten Tag der „Krieg der Sterne“-Galaxie?

Gibt im neuen Film ihr Debüt bei „Star Wars“: Sigourney Weaver (76) beauftragt den Mandalorianer (Pedro Pascal) mit einer heiklen Mission
Foto: AP
Wie wurde der 4. Mai „Star-Wars“-Tag?
Es begann als Fan-Gag. Heute ist es ein weltweites Spektakel. Der 4. Mai ist für Millionen Menschen der „Star-Wars“-Tag. Der Grund? Ein Wortspiel, das Geschichte schrieb. Aus dem legendären Zitat der Jedi „May the Force be with you“ („Möge die Macht mit Dir sein“) wurde kurzerhand „May the Fourth be with you“. Klingt fast gleich – und zündet bis heute.
Doch was viele nicht wissen: In den Sprachgebrauch schaffte es der Satz gar nicht direkt aus Hollywood, sondern über einen politischen Umweg. 1979, rund zwei Jahre nach dem Start des ersten Films, gratulierten Anhänger der britischen Premierministerin Margaret Thatcher (†87) so zu ihrem Wahlsieg am 4. Mai.

Auch ohne Helm erkannt: Pedro Pascal in „The Mandalorian and Grogu“ (ab 20. Mai im Kino)
Foto: AP
Richtig Fahrt nahm der Hype Jahrzehnte später auf. Fans weltweit begannen, den Tag mit Kostümen, Film-Marathons und Partys zu feiern. Lange blieb alles eine reine Fan-Bewegung. Bis Disney 2012 die Rechte an „Star Wars“ für mehr als vier Milliarden Euro kaufte. Plötzlich wurde aus dem Nerd-Feiertag ein Mega-Event.
Die bösen Sith haben gleich zwei Feiertage
Seitdem wird gefeiert. Mit offiziellen Shows, Feuerwerken, der Verkündung neuer Serien oder kommender Filme. Social Media explodiert jedes Jahr mit dem Hashtag #MayThe4thBeWithYou.

Der kleine Grogu wurde durch die ersten drei Staffeln von „Der Mandalorianer“ zum absoluten Fan-Liebling. Jetzt hat die putzige Figur den ersten großen Kinoeinsatz
Foto: AP
Und als wäre das nicht genug: Der Kult hat sogar eine doppelte Fortsetzung, um die bösen Gestalten („Sith“) aus der „Star Wars“-Welt zu feiern. Am 5. und 6. Mai feiern Fans die dunkle Seite der Macht mit „Revenge of the Fifth“ und „Revenge of the Sixth“.