Sie haben es schon wieder getan! Fünftes Remis in Serie für den SK Sturm Graz, der durch einen Last-Minute-Ausgleich und Kayombos Premierentor vom FC Red Bull Salzburg einen Punkt entführte. Das 1:1-Unentschieden geht zumindest bis Montagabend mit dem Sprung an die Spitze der brutal packenden Bundesliga-Meistergruppe einher. Nachfolgend steirische Statements!

kayombo axel jubel sk sturm in salzburg 03 05 2026 gepa admiral

Koproduktion über Kiteishvili und Kayombo beim Ausgleich.

„…eher ein Gewinn als ein Verlust“

Fabio Ingolitsch (Trainer SK Puntigamer Sturm Graz):

…über die ungeschlagene Serie der Grazer und das Spiel: „Ja, es ist natürlich eine Serie, die grundsätzlich Spaß macht. Trotzdem sind wir hergefahren, um das Spiel zu gewinnen. Das haben wir am Ende des Tages nicht geschafft, weil wir in der Anfangsphase einfach Angsthasenfußball gespielt und diese verschlafen haben.

Salzburg war da klar überlegen und hat in dieser Phase leider ein Tor geschossen; sie haben das ausgenutzt. Ich finde, wir haben uns dann gut ins Spiel gearbeitet. Ich glaube, ich habe in der Halbzeit auch noch mal deutliche Worte gefunden. Die Jungs haben in der zweiten Hälfte eine super Reaktion gezeigt, in der wir dann, wie ich finde, klar das Zepter in der Hand hatten und uns mehr Dinge erarbeitet haben. Und natürlich fühlt sich dieser Lucky Punch am Ende heute sehr gut an – dieses Remis ist eher ein Gewinn als ein Verlust heute.“

…über Axel Kayombo und seinen Treffer: „Ja, ich glaube, für den Axel ist das eine Riesensache. Ich bin super happy für ihn. Er hat wirklich ein Formtief hinter sich; er hat auch alle Trainingsspiele verloren. Seit zwei Wochen trainiert er aber richtig gut, das kriegt er auch rückgemeldet. Deswegen hat er jetzt zweimal in Folge die Chance gekriegt. Das Tor macht er überragend.“

…auf die Frage, wie viele Punkte für den Meistertitel notwendig sind: „Ja, ich habe leider keine Glaskugel. Wir werden am Montagabend sehen, wie viel dieser Punkt heute wirklich wert war. Vielleicht werden wir es auch erst in zwei Wochen sehen, am 17. Mai, wie viel dieser Punkt wert war. Fakt ist, wir haben uns jetzt wieder an die Tabellenspitze gekämpft. Da wollten wir hin, so wollten wir heimfahren. Das haben wir geschafft. Und jetzt müssen wir natürlich alle Kräfte mobilisieren. Wir haben nur noch einen kleinen Kader zur Verfügung, deswegen müssen wir alles bündeln, noch enger zusammenstehen und ganz viel Energie und Positivität aus diesem am Ende gewonnenen Punkt mitnehmen.“

„…gutes Spiel gemacht“

Jon Gorenc Stankovic (Mittelfeldspieler SK Puntigamer Sturm Graz):

…über das Spiel: „Die Schlussphase war verrückt, aber ich glaube, wir haben eigentlich ein gutes Spiel gemacht – vor allem in der zweiten Halbzeit. Wir haben das Spiel kontrolliert und Chancen gehabt, aber leider das Tor erst zu spät gemacht, um in Salzburg mehr mitzunehmen. Die Räume waren da, aber wir haben sie nicht gut genutzt.

Ich glaube, wir hatten mit Gizo (Mamageishvili, Anm.) eine richtig gute Chance; wenn wir da das Tor treffen, steht es 1:1. Ich glaube, Salzburg hatte auch nicht richtig viele Großchancen. Ein Fehler von uns in der ersten Halbzeit hat zum Gegentor geführt. Es ist jetzt so, wir müssen diesen Punkt mitnehmen. Es wird noch knapp.“

…auf die Frage, ob man nur mit Unentschieden Meister werden kann: „Ich glaube, es ist schwer, unmöglich sogar. Aber ja, so wie dieses Spiel heute verlaufen ist, müssen wir diesen Punkt mitnehmen, weil wir am Ende noch dieses „Lucky Goal“ gemacht haben. Ich glaube, am Ende war es dann auch verdient.“ 

ingolitsch karic mamageishvili jubel sk sturm in salzburg 03 05 2026 gepa admiral

„…Gegentor ein Wachmacher“

Emir Karic (Abwehrspieler SK Puntigamer Sturm Graz):

…über das Match: „Ja, in der ersten Halbzeit war man nicht ganz im Spiel drin. Ich glaube, dass das Gegentor eigentlich ein Wachmacher für uns war. Danach haben wir die Zweikämpfe richtig angenommen und sind, wie ich finde, sehr, sehr gut in die zweite Halbzeit gestartet. Wir hätten eigentlich davor schon ein Tor machen müssen; wir hatten richtig gute Halbchancen und eine Situation, in der wir eigentlich viel, viel gefährlicher zum Abschluss hätten kommen können. Dann haben wir uns das Tor einfach noch erarbeitet – sehr, sehr hart erarbeitet – und ich finde, dann war es auch ein verdientes 1:1.“

…über die Voraussetzungen für den Meistertitel: „Ja, zwei Unentschieden werden, glaube ich, nicht reichen. Also da müssen wir auf jeden Fall noch einen, wahrscheinlich sogar zwei Siege holen und sind trotzdem noch ein bisschen darauf angewiesen, wie der LASK oder die restlichen Mannschaften spielen. Rapid ist ja auch noch nicht aus dem Titelrennen raus, sie sind auch noch in Distanz. Deswegen wird es sehr, sehr spannend und ja, wir werden gewappnet sein und natürlich schauen, dass wir in den nächsten zwei Spielen jetzt erst einmal sechs Punkte holen.“

Siehe auch:

Statement-Quelle: Sky Sport Austria
Fotocredit: GEPA-ADMIRAL