Für den TSV Hartberg setzte es in der 30. Runde der Bundesliga eine knappe 0:1-Niederlage beim FK Austria Wien. Die Oststeirer mussten sich damit zum zweiten Mal im Laufe des Finaldurchgangs der Wiener Austria mit 0:1 beugen. Der Rückstand auf die fünftplatzierten Veilchen beträgt damit vier Punkte, die Chance auf einen internationalen Startplatz lebt in der Theorie aber weiter. Nachfolgend die Stimmen aus dem Lager der Hartberger:

Manfred Schmid: „Das war heute ein klassisches Null-zu-null-Spiel“
Manfred Schmid (Trainer TSV Egger Glas Hartberg) über das Spiel:
„Ja, ich glaube, das war heute ein klassisches Null-zu-null-Spiel – ein Spiel ohne Torchancen, zwischen den Strafräumen hin und her gespielt, mit wenig Tempo. Das hatte wahrscheinlich auch mit den Temperaturen zu tun. Wir sind ganz gut ins Spiel gekommen, haben viel Ballbesitz gehabt, haben aber nach vorne nicht klar genug gespielt. Und ja, die Austria hat eine Situation genutzt, die wir ganz klar in unserer Analyse hatten: ein langer Ball, was eigentlich ihr Standard-Angriffsball ist. Den haben wir schlecht verteidigt, und deswegen haben wir das Spiel verloren.“
…über das Gegentor:
„Ich sehe das alles okay. Es ist einfach nur schlecht verteidigt, weil wir nicht bereit sind, da die Meter mitzugehen, beziehungsweise nicht schnell genug mitgehen. Wir wussten, was für Bälle kommen; ich sehe da kein Handspiel oder Sonstiges. Das Tor ist absolut korrekt. Durch diese eine Situation haben wir das Spiel verloren, aber nicht, weil wir die schlechtere Mannschaft waren.“
…über die Chancen von Hartberg auf einen internationalen Startplatz:
„Im Moment sieht es vielleicht so aus, aber wir haben noch zwei Spiele und können sechs Punkte machen. Deswegen ist es rein rechnerisch möglich. Wir werden nicht aufgeben. Wir werden versuchen, diese zwei Spiele zu gewinnen, und dann werden wir schauen, was rauskommt.“
…über sein Abschiedsessen mit der Mannschaft:
„Ich freue mich drauf, weil ich doch eine tolle Zeit in Hartberg gehabt habe. Es sind noch zwei Spiele, aber ich habe viele tolle Menschen kennengelernt – eine tolle Präsidentin –, mit den Leuten sehr, sehr viel Spaß gehabt und mit der Mannschaft sehr, sehr gut zusammengearbeitet. Ich glaube, wir haben die größten Erfolge gefeiert, die der Klub bis jetzt gefeiert hat. Und ich glaube, da gehört es sich schon, sich einmal gemütlich zusammenzusetzen, ein, zwei Bier zu trinken, die Saison Revue passieren zu lassen und dann noch schöne zwei Wochen zu haben. Und dann schauen wir mal, wo ich neu starte.“
Statement-Quelle: Sky Sport Austria
Siehe auch:
Erster Heimdreier in der Meistergruppe! Austria Wien siegt wieder 1:0 vs. TSV Hartberg
Foto: Josef Parak