ams-Osram hatte das Automotive-, Industrie- und Medizinsensorgeschäft unlängst für 570 Mio. Euro an Infineon veräußert, das Closing soll bis Mitte des Jahres erfolgen. Mit dem Deal wandern rund 200 Mio. Euro Jahresumsatz zu Infineon, das sind 20 Prozent der von dem aus Premstätten gesteuerten Geschäftsbereich erzielten Erlöse bzw. in etwa 30 Prozent der Erträge. Jene Entwickler von ams-Osram, die zu Infineon wechseln, sollen aber in den kommenden Jahren schrittweise ersetzt werden, erklärte Kamper. Außerdem blieben bisherige Kernbereiche des Unternehmens wie Sensorik für Smartphones wichtige Grundpfeiler, auch wenn man dort langfristig geringere Wachstumsraten als in den neuen Feldern erwarte, so Kamper.