Vor allem beim Koalitionspartner. Nach eineinhalb Jahren sah sich Landeshauptmann Mario Kunasek erstmals gezwungen, dem Partner öffentlich zu widersprechen – und das, wie berichtet, mit klaren Worten. Gestern legten die Freiheitlichen nach: Man wolle betonen, dass es nicht richtig sei, dass Ehrenhöfer, wie kolportiert, die Hälfte der Einsparungen in Höhe von 106 Millionen Euro für das laufende Budget alleine gestemmt habe. „Der Finanzreferent hat zwölf Millionen aus seinen Ressorts beigesteuert, 48 Millionen wurden aus dem Investitionstopf aufgebracht und dabei handelt es sich um Sonderinvestitionsvorhaben aller Regierungsmitglieder“, betont man seitens der FPÖ. Im ersten Ärger sollen einige gar mit Neuwahlen kokettiert haben – gegenüber der „Krone“ wurde dies aber glaubwürdig dementiert.