Wirklich ins Rollen brachte „Nürnberg“ (ab Donnerstag im Kino) dann die Zusage von Superstar Russell Crowe, der die Hauptrolle des Hermann Göring spielt: „Russell Crowe war wundervoll. Er sagte zu mir: ,Als ich das Drehbuch gelesen habe, hatte ich Angst vor der Rolle. Und deshalb habe ich Ja gesagt.’ Mit seinem Namen kam dann auch das Interesse und das Budget. Er hat wahnsinnig viel zu dem Thema selbst recherchiert, er bereitet sich immer akribisch vor. Er redet aber nicht gern darüber, wie er etwas macht, da ist er sehr altmodisch. Lieber will er, dass es für alle wie Zauberei aussieht“, lacht Vanderbilt. Der neben Crowe auch „Bohemian Rhapsody“-Star Rami Malek als Gefängnispsychiater und Shootingstar Leo Woodall als dessen Assistenten verpflichten konnte: „Als Regisseur war das alles ein Traum. Eine der besten Erfahrungen als Filmemacher. Ich habe dadurch auch darüber nachgedacht, Geschichten wieder globaler zu erzählen, nicht immer nur für die USA.“