Max Hetzler versammelt in “The Self Assessed” eine Gruppenausstellung, die Selbstbild und künstlerische Inszenierung aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet.

Ausgehend von Martin Heideggers Begriff des „Holzwegs“ als offener, nicht zielgerichteter Denkbewegung versammelt die von Marcus Boxler kuratierte Gruppenausstellung „Holzwege“ in der Potsdamer Straße 97 Arbeiten von Andreas Greiner, Anna Kuen, Hannah Sophie Dunkelberg, Jeewi Lee, Kevin Lüdicke, Lucas Buschfeld, Marta Vovk, Natalie Brehmer, Patrick Alan Banfield und Tim Berresheim. Die Ausstellung versteht sich als gemeinsamer Denkraum, in dem Fragen von Wahrnehmung, Realität und künstlerischer Praxis verhandelt werden. Die Ausstellung wird unterstützt von Luisa Cerano.

Anna Kuen

Anna Kuen, “[ˌpʁomeːtɔɪ ̯ s]” #, 2019, Acrylics, oil, oilstick on canvas, 150 × 180 cmCourtesy the artist

Direkt daneben und in Kooperation mit der Wentrup Gallery und kuratiert von Martina Tauber, zeigt das Modelabel Odeeh in den eigenen Räumlichkeiten in der Potsdamer Straße 98 eine Auswahl an Exponaten der französischen Künstlerin Marion Verboom.

Berliner Westen

Michael Werner Gallery zeigt Markus Lüpertz (Oder die Überwindung der Moderne), eine Ausstellung, die sich programmatisch mit Malerei, Tradition und deren bewusster Überhöhung auseinandersetzt.

Neben Julien Heintz zeigt Contemporary Fine Arts die Einzelausstellung Had a Farm von Travis MacDonald. Die neuen Arbeiten zeigen langhaarige, androgyn wirkende Figuren in Szenen zwischen ländlichem Setting und subkultureller Inszenierung. Ausgehend von Bildarchiven aus Kommunen und alternativen Lebensgemeinschaften der 1970er-Jahre entwickelt MacDonald eine malerische Erzählung über Gemeinschaft, soziale Reibung und die Konstruktion von Zugehörigkeit.