Der Essener Bischof Franz-Josef Overbeck hat auf die Rückkehr des Fußballclubs Schalke 04 in die 1. Bundesliga reagiert. Nachdem der Verein am 32. Spieltag der 2. Bundesliga durch einen 1:0-Sieg gegen Düsseldorf den Aufstieg rechnerisch abgesichert hatte, gratulierte der Bischof am Samstagabend der Mannschaft, den Verantwortlichen sowie den Anhängern des Clubs.
Das Ruhrgebiet nimmt Abschied von der Steinkohleförderung. Es ist das Ende einer ganzen Ära, sagt dazu der Bischof von Essen, Franz-Josef Overbeck. Donnerstagnachmittag laden die …
Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck erklärte, der Verein habe mit diesem Aufstieg ein Ziel erreicht, das viele Menschen im Ruhrgebiet bewege. Nach Auffassung des Bischofs sorge das Team über die Stadtgrenzen von Gelsenkirchen hinaus für eine breite Resonanz. Er zog dabei Parallelen zwischen der Funktion des Fußballs und der Kirche. Beide Institutionen könnten dazu beitragen, Gemeinschaften zu stiften, Menschen unterschiedlicher Herkunft und Altersgruppen zu verbinden sowie die Solidarität innerhalb der Gesellschaft zu stärken.
In seinen Ausführungen verwies der Ruhrbischof auf die historische Bedeutung des Vereins für das Revier. Er betonte, dass der Traditionsclub seit Jahrzehnten für eine Verbundenheit mit der lokalen Bevölkerung und für ein vielfältiges soziales Engagement in der Region stehe. In diesem Zusammenhang sprach er jenen Personen seinen Dank aus, die sich im Umfeld des Vereins für die Belange von Kindern, Jugendlichen und benachteiligten Personengruppen einsetzen.
Abschließend formulierte der Bischof die Erwartung, dass der Verein auch in der Zukunft Werte wie Fairness, Respekt und Mitmenschlichkeit in den Vordergrund rücke. Der sportliche Erfolg solle nach den Worten von Franz-Josef Overbeck auch als ein positives Signal für die Bewohner des Ruhrgebiets wahrgenommen werden.
(kna – mg)