Neos trauert in Oberösterreich und im Bund um den 60-jährigen Landesgeschäftsführer Johannes Egger. „Sein plötzlicher Tod schmerzt sehr“, sagt Parteichefin Beate Meinl-Reisinger.

Der Landesgeschäftsführer der Neos Oberösterreich, Johannes Egger, ist am Wochenende, kurz nach seinem 61. Geburtstag, unerwartet verstorben, teilte die Partei am Montag in einer Presseaussendung mit. Er war maßgeblich am Aufbau der Landesgruppe beteiligt und hat mit größtem Einsatz, viel Herz und unermüdlicher Überzeugungskraft den Aufbau zahlreicher Neos-Ortsgruppen in Oberösterreich vorangetrieben, hieß es. Ab 2021 war er Landesgeschäftsführer von Neos Oberösterreich.

„Janis Arbeit für ein neues Österreich war beispiellos unermüdlich, kraftvoll und von großem Verantwortungsgefühl getragen. Sein unerwarteter Tod macht uns tief betroffen“, sagte Neos-Landessprecher Felix Eypeltauer. „Unsere Gedanken sind in diesen schweren Stunden bei seiner Familie, seinen Angehörigen und allen, die Jani nahestanden“, trauerte er wie Neos-Vorsitzende Beate Meinl-Reisinger und Generalsekretär Douglas Hoyos. „Sein plötzlicher Tod schmerzt sehr – menschlich wie politisch“, so die Parteivorsitzende. „Als Neos- und UNOS-Politiker waren ihm Reformen und eine Politik, die von Aufrichtigkeit und einem großen Verständnis für den Wirtschaftsstandort geprägt ist, immer Herzensanliegen, für die er sich unermüdlich eingesetzt hat. Diesen Weg werden wir in seinem Andenken konsequent weiterführen.“

SPÖ, ÖVP und Grüne in Oberösterreich zeigten sich bestürzt. „Er war jemand, der Brücken gebaut hat – mit Klarheit in der Sache, aber immer mit Respekt im Umgang. Diese Handschlagqualität und seine Offenheit werden fehlen“, würdigte SPÖ-Landesgeschäftsführerin Nicole Trudenberger den Verstorbenen. „Mit Johannes Egger verliert die oberösterreichische Parteienlandschaft einen engagierten und sachlichen Mitgestalter. Unser Mitgefühl gilt in diesen schweren Stunden seiner Familie, seinen Freunden und Wegbegleitern“, so Landeshauptmann Thomas Stelzer. „Er war ein zielstrebiger Ermöglicher, ein Brückenbauer und Verbinder mit einem festen Wertekanon und wird der Landespolitik sehr fehlen“, bedauerte die Grüne Landesgeschäftsführerin Ursula Roschger. (APA)

Lesen Sie mehr zu diesen Themen: