„Der Teufel trägt Prada 2“ stürmt mit starkem Debüt an die Spitze der US-Kinocharts. „Michael“ bleibt trotz deutlichem Rückgang stabil auf Rang zwei, während der Indie-Horror „Hokum“ überraschend stark einsteigt.
Das erste Maiwochenende vom 1. bis 3. Mai 2026 markiert traditionell den Übergang in die lukrative Sommer-Blockbuster-Saison – und 2026 bestätigt diesen Trend eindrucksvoll. Mit einem hochkarätigen Neustart an der Spitze und stabilen Holdovers präsentiert sich das nordamerikanische Box Office in guter Verfassung, auch wenn die Rückgänge bei etablierten Titeln erwartungsgemäß deutlicher ausfallen.
„Der Teufel trägt Prada 2“ startet mit Nachdruck auf Platz eins
Mit einem Einspielergebnis von 77 Millionen Dollar gelingt „Der Teufel trägt Prada 2“ ein eindrucksvoller Start und der Sprung an die Spitze der US-Kinocharts. Der Film läuft in 4.150 Kinos und erzielt einen starken Schnitt von über 18.500 Dollar pro Standort – ein klares Signal für breite Publikumsnachfrage.
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Für die Fortsetzung des Kultfilms aus dem Jahr 2006, die mit einem Produktionsbudget von 100 Millionen Dollar realisiert wurde, ist dieses Ergebnis ein mehr als gelungener Auftakt. Besonders bemerkenswert ist die generationsübergreifende Anziehungskraft des Stoffes, der sowohl nostalgische Fans als auch ein jüngeres Publikum anspricht. Der erste Teil, „Der Teufel trägt Prada“ war damals bei einem Budget von 35 Millionen Dollar mit 27,5 Millionen Dollar gestartet und kam am Ende der Laufzeit auf 124,7 Millionen in Nordamerika (weltweit: 326,6 Millionen Dollar).
„Michael“ behauptet sich trotz deutlichem Rückgang auf Rang zwei
Nach dem starken Start in der Vorwoche muss das Biopic „Michael“ erwartungsgemäß deutliche Einbußen hinnehmen, bleibt jedoch mit 54 Millionen Dollar am zweiten Wochenende klar auf Platz zwei. Der Rückgang von 44 Prozent fällt für einen Großstart dieser Größenordnung im Rahmen aus und signalisiert weiterhin solides Publikumsinteresse. Mit einem kumulierten Einspielergebnis von knapp 183,8 Millionen Dollar nach nur zwei Wochen bestätigt das Michael-Jackson-Biopic seine starke Marktposition – bei einem Budget von 155 Millionen Dollar.
„Der Super Mario Galaxy Film“ bleibt ein Dauerbrenner
In seiner fünften Woche hält sich „Der Super Mario Galaxy Film“ mit 12,1 Millionen Dollar auf Platz drei, verliert dabei 41 Prozent gegenüber der Vorwoche. Mit einem Gesamtumsatz von über 402,7 Millionen Dollar in Nordamerika gehört der Film längst zu den größten Erfolgen des bisherigen Kinojahres. Das Produktionsbudget von 110 Millionen Dollar wurde bereits um ein Vielfaches eingespielt, womit der Titel schon jetzt als hochprofitabel gilt.
„Der Astronaut – Project Hail Mary“ zeigt weiterhin starke Ausdauer
Auf Platz vier folgt „Der Astronaut – Project Hail Mary“, der in seiner siebten Woche 8,6 Millionen Dollar einspielt und damit einen vergleichsweise moderaten Rückgang von 33 Prozent verzeichnet. Mit einem bisherigen Gesamteinspiel von über 318,3 Millionen Dollar in Nordamerika bestätigt der Science-Fiction-Titel seine bemerkenswerte Ausdauer. Trotz eines hohen Produktionsbudgets von 200 Millionen Dollar ist der Film mit einem weltweiten Einspiel von 638,4 Millionen Dollar längst sehr profitabel.
„Hokum“ überrascht als effizienter Neustart in den Top Five
Der einzige weitere Neueinstieg in den Top Five ist „Hokum“, der mit 6,4 Millionen Dollar auf Platz fünf debütiert. Der Film mit „Severance“-Star Adam Scott startet in vergleichsweise moderaten 1.885 Kinos und erreicht einen Durchschnitt von rund 3.400 Dollar pro Standort. Für den lediglich 5 Millionen Dollar teuren Horrorfilm stellt dieses Ergebnis einen äußerst vielversprechenden Auftakt dar.