Kerle betont, dass Elektrofahrzeuge im betrieblichen Einsatz einen messbaren Beitrag zur Reduktion von CO₂-Emissionen, zur Verbesserung der Luftqualität und zur Erreichung der nationalen Klimaziele leisten würden. Dienstwagen wären dabei ein besonders wirksamer Hebel: Sie würden überdurchschnittlich oft genutzt werden und über den Gebrauchtwagenmarkt rasch in private Haushalte gelangen.

„Für Unternehmen ist die bestehende Regelung ein wichtiges Signal an Verlässlichkeit und Investitionssicherheit. Flottenentscheidungen werden langfristig getroffen – Änderungen bei steuerlichen Rahmenbedingungen führen zu Unsicherheit, verzögern Investitionen und schwächen die Innovationsdynamik. Gerade kleine und mittlere Unternehmen profitieren von klaren, stabilen Anreizen beim Umstieg auf emissionsfreie Fahrzeuge. Außerdem zahlen Unternehmen niedrigere Lohnnebenkosten, wenn das Fahrzeug bei der Einkommensberechnung keine Rolle spielt. Die Sachbezugsbefreiung ist oftmals ein langfristig zugesicherter Lohnbestandteil für Mitarbeiter und kein Privileg für wenige und ermöglicht den Zugang zu moderner, klimafreundlicher Mobilität. Dies entlastet Betriebe durch geringere Umwelt- und Folgekosten. Eine mögliche Abschaffung der derzeitigen Regelung bringt jedenfalls massive Unsicherheiten mit sich“.