Bei einem kleinen, nicht ganz unwichtigen Detail hält sich die Auskunftsfreude in Grenzen. Die gesuchte Information? Die Beschleunigung von null auf 100 km/h des manuell geschalteten Korando 4×4. Weder deutsche noch österreichische Fachmedien können darüber Auskunft geben, geschweige denn die Homepages der jeweiligen Importeure. Fündig wurden wir schließlich bei den Schweizern, wobei hier die Einschränkung gilt: Der Wert bezieht sich auf das Modell mit Automatikgetriebe, 11,2 Sekunden werden angegeben. Das bezeichnen wir am Datenblatt als ausreichend, im Alltag empfinden wir dies mit der Variante, die manuell geschaltet wird, ebenso. Warum wir das erwähnen? Weil KGM der TT einen Handschalter zum Testen zur Verfügung gestellt hat. Interessant ist dabei, dass sich der Korando grundsätzlich schon seit 2019 im Handel befindet, damals war er noch ein Abkömmling von SsyangYong.
Mittlerweile gilt KGM als Nachfolgemarke, der Korando hat seinen Namen behalten, seine bewährte Technik ebenso: Die besteht aus einem Allradantrieb, der via Drehrad auf der Mittelkonsole einstellbar ist. Sogar ein Lock-Modus mit fixer Drehmomentverteilung (zwischen Vorder- und Hinterachse) ist an Bord und zeigt auf rutschigem Untergrund seine Vorteile. Dem Drehrad vorangestellt ist der eigentliche Exot, nämlich der Ganghebel. Neufahrzeuge werden zunehmend mit Automatikgetriebe verkauft, bei Korando gibt es diese Option ebenso wie das manuelle Getriebe, das sich mit leichter Hand bedienen lässt und etwas Nachdruck beim Einrasten verlangt.
Das Fahrwerk selbst beherrscht Komfort, das Raumangebot fällt ordentlich aus, das Ladeabteil ebenso. Eine starke Ansage beim Korando ist der Preis: In der Aktion ist er mit 4×4 ab 27. 690 Euro erhältlich, die Smart-Ausstattung kostet ab 30.990 Euro.