Vor rund 35 Jahren knüpften Georgien und Österreich bereits diplomatische Beziehungen. 1993 wurde schließlich die Botschaft Georgiens in Wien eröffnet. 2016 folgte die Botschaft der Republik Österreich in Tiflis. Am 4. Mai 2026 lud Bürgermeisterin Elke Kahr den georgischen Botschafter, Alexander Maisuradze, ins Rathaus ein.
Neben städtischen Belangen wurde unter anderem auch die Zusammenarbeit der Universitäten betont. „Der Austausch von Studierenden und Wissenschaftlern ist ein zentraler Bestandteil unserer Arbeit. Bildung und wissenschaftliche Kooperation tragen viel zur internationalen Verständigung bei“, so Botschafter Maisuradze.
Die aktive georgische Community in Graz, die unter anderem kulturelle Veranstaltungen wie die Feier zum georgischen Unabhängigkeitstag organisiert, wurde ebenso thematisiert wie die Sonntagsschule Imedi (Deutsch: Hoffnung; ein georgischer Verein in Graz) thematisiert, deren talentierte Schüler:innen auch immer wieder in Konzerten zu erleben sind.
„Graz ist eine sehr offene Stadt. Menschen aus mehr als 160 Nationen leben hier zusammen, aus Europa, aber auch aus anderen Regionen der Welt“, erklärte die Bürgermeisterin. „Vielfalt wird hier grundsätzlich positiv gesehen, auch wenn es Herausforderungen gibt.“
Im Anschluss an das Gespräch im Büro der Bürgermeisterin trug sich der Botschafter Georgiens noch in das Goldene Buch der Stadt ein.