Rapper in Lederhose

Sing meinen Song: Tream mit emotionalem Moment

Aktualisiert am 06.05.2026 – 07:02 UhrLesedauer: 3 Min.

Aus dem Dorf auf die großen Bühnen: Tream füllt inzwischen die Hallen in ganz Deutschland.Vergrößern des Bildes

Aus dem Dorf auf die großen Bühnen (Archivbild): Tream füllt inzwischen die Hallen in ganz Deutschland, so auch in München. (Quelle: Fabian Stoffers)

In der neuen Staffel von „Sing meinen Song – das Tauschkonzert“ steht Musiker Tream aus Bayern im Rampenlicht. Auch in der Sendung mit Mark Forster sorgt er für Stimmung.

Lederhose, Partyschlager und Rap auf die Bühne: Dafür ist Tream bekannt. Jetzt folgt ein weiterer wichtiger Schritt in seiner Karriere: Am 14. April startete bei Vox die neue Staffel von „Sing meinen Song – Das Tauschkonzert“ – mit dabei: der 27-jährige Musiker aus Büchelkühn bei Schwandorf in Bayern, der sich in den vergangenen Jahren erfolgreich vom selbst ernannten Dorfkind zum Chartstürmer entwickelt hat. Auch in der Sendung vom 5. Mai der neuen Staffel war er natürlich dabei, in dieser Folge standen die Lieder von Mark Forster im Vordergrund.

Timo Grabinger, wie Tream bürgerlich heißt, wächst in einfachen Verhältnissen in der Oberpfalz auf. Er bricht die Realschule ab, holt später sein Fachabitur nach und macht zunächst eine Ausbildung zum Koch im Betrieb seines Vaters – doch glücklich wird er dort nicht. Stattdessen verfolgt er konsequent seine musikalische Idee. Schon als Kind greift er zur Gitarre, später beginnt er Songs zu schreiben – eigenen Angaben zufolge auch, „um Mädchen zu beeindrucken“.

In der Sendung mit den Songs von Mark Forster sorgte Tream für den wohl lockersten Moment des Abends. Mark Forsters Lied „194 Länder“, in dem es um eine Weltreise geht, widmete er rappend kurzerhand seiner großen Liebe: dem Weißbier mit Liedzeilen wie „Mein Durst schreit nach Dir“ oder „Trink Weißbier“. Mark Forster nahm es mit Humor – und die übrigen Teilnhemer der Sendung hatten auf der Couch ebenso viel was zu lachen.

In der kommenden Woche (12. Mai) werden die Songs von Giovanni Zarella im Vordergrund stehen.

Der große Erfolg von Grabinger ließ einst auf sich warten. Erste Singles und ein Album erschienen 2018, bleiben aber ohne größere Resonanz. Erst 2022 änderte sich alles: Ein Remix seines Songs „Lebenslang“ brachte ihm den Durchbruch, später wurde das Lied mit Platin ausgezeichnet. Es folgten weitere Hits wie „Liebe auf der Rückbank“, die sich über Wochen in den Charts hielten, und „Herz macht bamm“, das erstmals die Top 10 erreichte. Ende Mai soll mit „Stammtischparolen“ sein mittlerweile siebtes Album erscheinen.