Innsbruck, Völs – Die Freude beim Benefizverein „Quo Vadis“ ist groß: Mit einer ungewöhnlichen Uraufführung an ebenso ungewöhnlichen Spielstätten erreichte man nicht nur viele ZuschauerInnen – sondern auch ein stolzes Spendenergebnis.
Die Theaterreise „Stan Laurel & Oliver Hardy zu Gast …“, die im März durch drei große Kirchen in Innsbruck und eine in Völs führte, erbrachte sage und schreibe 24.000 Euro für den guten Zweck. Eigentlich für viele gute Zwecke, denn die Aufteilung der Spendengelder folgt einem klaren Schlüssel: Ein Viertel, also 6000 Euro, verbleibt direkt bei den Sozialprojekten der gastgebenden Pfarren. Die übrigen 18.000 Euro fließen an zwei Projekte im Geiste von Bischof Reinhold Stecher (Arche Tirol, Wasser zum Leben) sowie die Concordia-Sozialprojekte und das „Netzwerk Tirol hilft“.
Humorvoll, tiefsinnig und ein wenig frech: So erkundeten Stan Laurel (Katarina Hauser), Oliver Hardy (Peter Wolf) und die „Lichtstimme“ (Petra Knoflach) unter der Regie von Klaus Rohrmoser den Dom zu St. Jakob, die Pauluskirche in der Reichenau, die Emmauskirche in Völs und die Innsbrucker Jesuitenkirche. Das Stück, eine etwas andere Glaubensreise, stammt aus der Feder von „Quo Vadis“-Obmann Tony Obergantschnig selbst. Für die musikalische Umrahmung sorgte das Familienorchester Aichner-Giuliani.
Sympathisch-chaotisch: Die Leinwandikonen Stan (Katarina Hauser) und Ollie (Peter Wolf) „verirrten“ sich unter anderem in den Dom zu St. Jakob.
© Reinhold Sigl
Obergantschnig ist voll des Dankes an die BesucherInnen, die beteiligten Pfarren und Sponsoren sowie die KünstlerInnen und HelferInnen, die sich allesamt ehrenamtlich für das Projekt einsetzten: „Wir sind überwältigt von der Hilfsbereitschaft. Mit diesem Geld können wir dort helfen, wo Unterstützung dringend benötigt wird“, meinte er bei der Scheckübergabe in der Jesuitenkirche.