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Gruppenfoto

© STRABAG

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STRABAG baut neuen Abschnitt der D35 zur Verbesserung der lokalen Mobilität in Tschechien. 

16,3 Kilometer Autobahn zwischen Úlibice und Hořice, einschließlich 18 Brückenbauwerken und 2.782 Metern LärmschutzwändenFreigabe für den Verkehr nach 34 MonatenAuftragsvolumen: ca. 177 Mio. Euro (4,3 Mrd. CZK), STRABAG-Anteil 85 %

STRABAG SIS a.s., die tschechische Tochtergesellschaft und Straßeninfrastrukturspezialistin der STRABAG SE, wurde als führende Partnerin in einem Konsortium mit dem Neubau eines Abschnitts der D35-Autobahn zwischen Úlibice und Hořice in der Tschechischen Republik beauftragt. Das Projekt mit einem Gesamtvolumen von rund 177 Millionen Euro (STRABAG-Anteil: 85 %) umfasst den Neubau von 16,3 Kilometern Autobahn einschließlich 18 Brückenbauwerken, Lärmschutzwänden und einer Kreuzung. Die Bauzeit beträgt rund 46 Monate, der Baustart ist im April 2026 erfolgt. Die Straße soll nach 34 Monaten für den Verkehr freigegeben werden.

Strategisch wichtige Route für den internationalen Güterverkehr

Der Neubau der D35 ist Teil des Ausbaus des nationalen Autobahnnetzes im Rahmen des „Entwicklungsplans der Verkehrsinfrastruktur der Tschechischen Republik“. Als Bestandteil der internationalen Verkehrsroute E442 hat die D35 eine zentrale Bedeutung für den Güter- und Personenverkehr. Die neue Strecke wird die bestehende zweispurige Straße I/35 zwischen Úlibice und Hořice ersetzen, die mehrere Gemeinden miteinander verbindet und aufgrund des hohen Lkw-Aufkommens bereits stark überlastet ist.

Wir freuen uns, mit diesem Großprojekt einen wichtigen Beitrag zu einer modernen und sicheren Mobilitätsinfrastruktur in Tschechien zu leisten. Der neue Abschnitt wird die Region entlasten, die Mobilität verbessern und die Sicherheit auf dieser wichtigen Verkehrsachse nachhaltig erhöhen.

Umfangreiche Bauleistungen mit modernster Technik

Neben mehr als 16 Kilometern Autobahn werden entlang der Strecke insgesamt 18 Brückenbauwerke mit einer Gesamtlänge von 914 Metern benötigt, da die Trasse mehrere Wasserläufe und Bahntrassen überquert. Das Projekt beinhaltet zudem Leitungsumbauten, den Einbau von Entwässerungssystemen, eine kreuzungsfreie Überführung sowie die Errichtung von rund 2.800 Metern Lärmschutzwänden.

STRABAG verfügt speziell im Verkehrswegebau über eine hohe interne Wertschöpfungstiefe und kombiniert auch bei diesem Großprojekt das Know-how mehrerer Konzerneinheiten. So wird eine verlässliche Ausführungsqualität durch die optimale Nutzung eigener Ressourcen sichergestellt. Beim Bau kommen moderne 3D-Technologien im Maschineneinsatz sowie LEAN-Methoden zur effizienten Bau- und Transportabwicklung zum Einsatz.

STRABAG-Gesellschaft:

STRABAG SIS a.s.

Auftragssumme:

rd. € 177 Mio.

Auftraggeberschaft:

Ředitelství silnic a dálnic s.p. (nationale Autobahngesellschaft)