Nach der 30. Runde der Bundesliga hat der VAR Österreich eine Fehlentscheidung eingeräumt. Im Spiel zwischen der SV Oberbank Ried und dem FC Blau-Weiß Linz hätte es einen Strafstoß für die Innviertler geben müssen. Fabio Varesi-Strauss traf Ante Bajic im Strafraum am Fuß, Schiedsrichter Arnes Talic ließ zunächst weiterspielen. Auch nach VAR-Hinweis und On-Field-Review blieb er bei seiner ursprünglichen Entscheidung – laut VAR zu Unrecht:

Die Erklärung im Wortlaut
„Der SVR-Spieler #12 versucht, den Ball zu spielen und platziert dabei seinen linken Fuß neben dem Ball. Der BWL-Spieler #2 kommt zu spät in den Zweikampf und trifft den SVR-Spieler fahrlässig an der linken Ferse. Der Schiedsrichter sollte nach dem vom VAR empfohlenen „On-Field-Review“ auf Strafstoß entscheiden“, heißt es in der Stellungnahme von VAR Österreich.
Am Ergebnis änderte die Situation aber nichts, Ried gewann souverän 2:0.
Zwei korrekte Entscheidungen bei LASK gegen Rapid
Anders sieht es bei den strittigen Szenen im Spiel zwischen dem LASK und SK Rapid (3:1) aus. Der Elfmeter für die Linzer wurde vom VAR bestätigt:
„Der SCR-Spieler kommt zu spät in den Zweikampf, kann den Ball nicht spielen und bringt seinen Gegenspieler mit einem fahrlässigen Treffer am Rist des rechten Fußes zu Fall.“
Auch die Rote Karte gegen Rapid-Kapitän Matthias Seidl in der Nachspielzeit wurde als korrekt eingestuft:
„Der SCR-Spieler kommt mit hoher Intensität in den Zweikampf […] und trifft diesen mit voller Wucht […] im Bereich des Ristes. Aufgrund der Gesundheitsgefährdung schließt der Schiedsrichter den SCR-Spieler mit einer Roten Karte aus.“
Fotocredit: Harald Dostal / www.sport-bilder.at