
Zweites mutmaßlich manipuliertes Glas wird noch immer gesucht
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Im Burgenland laufen die Ermittlungen zu den mit Rattengift versetzten Hipp-Gläsern nach der Festnahme eines 39-Jährigen weiter auf Hochtouren. Offen ist unter anderem, welche Auswirkungen ein Verzehr des in Schützen am Gebirge (Bezirk Eisenstadt-Umgebung) sichergestellten Glases mit 15 Mikrogramm Rattengift gehabt hätte. Ein entsprechendes Gutachten war am Mittwoch laut Staatsanwaltschaft Eisenstadt weiter ausständig.
Das Ergebnis dürfte ausschlaggebend dafür sein, was dem Verdächtigen letztlich vorgeworfen wird. Derzeit ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen vorsätzlicher Gemeingefährdung und versuchter absichtlich schwerer Körperverletzung. Sollte sich jedoch herausstellen, dass die Dosis für Kleinkinder potenziell tödlich war, käme auch versuchter Mord in Betracht. Seit Dienstag sitzt der 39-Jährige in Untersuchungshaft.