Der Schweizer Fotograf René Groebli ist tot. Der 98-Jährige wählte den assistierten Suizid und verstarb am Dienstag in seiner Wohnung im Zürcher Seefeld, wie seine Galeristin bestätigte.
Publiziert: 11:23 Uhr
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Aktualisiert: 11:24 Uhr
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Der Schweizer Fotograf René Groebli starb am Dienstag mit 98 JahrenEr wählte assistierten Suizid und verabschiedete sich mit Freunden und Kuchen1960er: Seine Farbdrucktechniken brachten Chemiekonzernen und Autobauern Millionen CHF
Janine EnderliRedaktorin News
Der Schweizer Starfotograf René Groebli ist tot. Er wählte den assistierten Suizid und verstarb am Dienstag im Alter von 98 Jahren in seiner Wohnung im Zürcher Seefeld, wie seine Galeristin Mirjam Caveng gegenüber «CH Media» bestätigte.
Umgeben von seinen engsten Freunden und mit Kaffee und Kuchen nahm der Künstler Abschied, bevor er mit «Exit» den letzten Schritt antrat. Groebli war eine Legende der Fotografie, bekannt als «Farbzauberer». In den letzten Tagen habe der Schweizer viel darum getrauert, das Leben verlassen zu müssen und auch um seine Freunde, so Caveng.
«Ich lebe im Hier und Jetzt – und vielleicht noch morgen»
Bereits in den 1960er-Jahren revolutionierte er die Werbebranche mit innovativen Farbdrucktechniken, die grossen Basler Chemiekonzernen und amerikanischen Automobilherstellern zu Millionengewinnen verhalfen.
Seinen letzten öffentlichen Auftritt hatte Groebli im Februar 2026 in der Zürcher Galerie Bildhalle, wo er sichtlich geschwächt vor seinen Werken sass. «Ich lebe hier und jetzt. Und vielleicht noch morgen», sagte er damals.
Auf der Einladung zu seinem 100. Geburtstag, die er bereits verschickt hatte, stand: «Der Künstler ist vielleicht anwesend.»