Kurz vor dem Eurovision Song Contest in Wien meldet die Polizei eine stabile Sicherheitslage. Rund um Stadthalle, Rathausplatz und Praterdome gelten besondere Maßnahmen.

Die Wiener Polizei bereitet sich intensiv auf den Eurovision Song Contest 2026 vor. Laut aktuellen Angaben ist die Sicherheitslage stabil, alle notwendigen Maßnahmen wurden getroffen.

Der Song Contest startet am 10. Mai 2026 und bringt täglich zehntausende Besucherinnen und Besucher nach Wien.

Großaufgebot in der ganzen Stadt

Der Polizeieinsatz erstreckt sich über das gesamte Stadtgebiet. Die Vorbereitungen laufen bereits seit mehreren Monaten und erreichen in der Veranstaltungswoche ihren Höhepunkt.

Dabei steht die Polizei auch im Austausch mit internationalen Partnerdiensten. Das Lagebild wird laufend aktualisiert.

Laut Landespolizeivizepräsident Dieter Csefan hat die Sicherheit oberste Priorität. Ein Event dieser Größenordnung erfordere deutlich mehr Vorbereitung als üblich.

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Drei zentrale Veranstaltungsorte

Im Fokus stehen drei Hauptorte:

Wiener Stadthalle (Austragungsort)

Rathausplatz (ESC Village)

Praterdome (EUROCLUB)

Für diese Bereiche gelten erhöhte Sicherheitsstandards. Das ESC Village am Rathausplatz wird laut Polizei zwischen 15.000 und 30.000 Menschen aufnehmen.

In diesem Zusammenhang kommt es auch zu einer teilweisen Sperre der Ringstraße im Bereich des Rathausplatzes.

Weitere Events parallel zum ESC

Während der ESC-Woche finden zusätzlich mehrere Großveranstaltungen statt. Dazu zählen unter anderem:

das Wiener Derby

der “Wings for Life”-Run

verschiedene Versammlungen, auch ohne Bezug zum ESC

Diese Ereignisse werden ebenfalls in die Sicherheitsplanung einbezogen.

Besondere Maßnahmen: Sperren und Drohnenverbot

Rund um die Hauptveranstaltungsorte plant die Polizei:

sicherheitspolizeiliche Platzverbote

Durchsuchungsanordnungen

Zusätzlich wird eine Drohnen-Verbotszone eingerichtet. Diese gilt im Umkreis von 1,5 Kilometern rund um die drei zentralen Veranstaltungsorte.

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Versammlungen weiterhin möglich

Die Polizei betont, dass die Versammlungsfreiheit weiterhin gewährleistet bleibt. Laut Csefan stehe diese nicht im Widerspruch zur Sicherheit des Events.

Mehrere Versammlungen im Zusammenhang mit dem ESC wurden bereits angezeigt. Weitere können noch bis 48 Stunden vor Beginn angemeldet werden. Auch spontane Kundgebungen sind möglich.