Er kommt. Und er kommt als heimisches Aushängeschild. Bevor aber Österreichs Golf-Stolz Sepp Straka bei den Austrian Alpine Open in Kitzbühel abschlägt, warten auf den 33-Jährigen noch zwei weitere Höhepunkte. Den Anfang macht heute Donnerstag die Truist Championship in Charlotte (North Carolina), wo der zweifache Ryder-Cup-Sieger im Vorjahr seinen vierten und bislang letzten Titelgewinn auf der PGA-Tour feiern konnte. Eine Woche später folgt die PGA Championship in Pennsylvania. Das zweite von vier Major-Turnieren ist mit schlappen 19 Millionen US-Dollar (16,17 Mio. Euro) dotiert.
Zum Vergleich: In Kitzbühel, wo Österreichs einziges Turnier auf der DP World Tour steigt, sind 2,75 Millionen US-Dollar (2,34 Mio. €) ausgelobt. Auch noch äußerst lukrativ. Vor allem für die sieben weiteren Österreicher, die bereits einen Fixplatz haben. Nebst dem frischgebackenen China-Open-Sieger Bernd Wiesberger und Tirols Lokalmatador Maximilian Steinlechner sind das Lukas Nemecz, Niklas Regner, Christoph Bleier, Matthias Schwab und Timon Baltl. Zwei verbliebene Wild Cards werden noch ab 8. Mai bei den „Austrian Amateur“ und am 18. Mai bei der Generalprobe auf dem runderneuerten Golfplatz Kitzbühel-Schwarzsee-Reith ausgespielt. „Mit den besten acht Österreichern in der Weltrangliste bekommt das Publikum genau das Feld, das dieses Turnier verdient“, sagt Veranstalter Ali Al-Khaffaf.
Mit den besten acht Österreichern in der Weltrangliste bekommt das Publikum genau das Feld, das dieses Turnier verdient.
Ali Al-Khaffaf, Veranstalter
Mit dem Zuschlag an die Gamsstadt wurde die 18-Loch-Anlage des GC Kitzbühel-Schwarzsee-Reith gezielt auf internationales Top-Niveau gebracht. Unter anderem wurden acht neue Abschläge errichtet, Fairways modelliert und fünf neue Fairway-Bunkerbereiche integriert. Auch sonst hat der Platz einiges zu bieten. Auf Loch 5 etwa müssen die Spieler auf einem kurzen Par 3 gemessene 34 Höhenmeter nach unten mitberechnen. Zwei Löcher weiter wartet das nächste Par 3, besser bekannt als die „Mausefalle“ – mit Blick auf die Streif und den Hahnenkamm. Wer dabei freilich den Fokus verliert, büßt wertvolles Terrain ein. Weil aller guten Dinge mitunter drei sind, wartet auch noch am 18. Loch ein besonderes Highlight. Das Par 3 bietet Stadionatmosphäre, „Die Spieler werden die Energie des Publikums spüren“, ist Al-Khaffaf überzeugt. Tagestickets gibt es ab 39 Euro, der Wochenpass ist für 135 Euro zu haben. Wer auf VIP-Service steht, muss tiefer (ab 648 Euro) in die Tasche greifen.