Gerard Butler lieferte in diesem Film für Action-Fans eine Glanzleistung ab. Doch für diese wurde er wohl nicht angemessen vergütet.
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Gerard Butler steht seit Jahren für kompromisslose Action-Unterhaltung. Mit „Olympus Has Fallen“ startete der Schauspieler 2013 eine erfolgreiche Thriller-Reihe, die später mit „London Has Fallen“ fortgesetzt wurde. Doch hinter den Explosionen und Feuergefechten kam es zu einem ungewöhnlichen Kapitel Hollywood-Geschichte: Butler zog wegen des ersten Films vor Gericht und forderte eine zweistellige Millionensumme.
Nach dem Tod des britischen Premierministers reisen die wichtigsten Staats- und Regierungschefs nach London, um an der Beerdigung teilzunehmen. Unter ihnen befindet sich auch der Präsident der Vereinigten Staaten, Benjamin Asher, gespielt von Aaron Eckhart, begleitet von seinem Secret-Service-Agenten Mike Banning, den Gerard Butler verkörpert.
Was als streng gesichertes Großereignis geplant ist, entpuppt sich als tödliche Falle. Terroristen starten koordinierte Angriffe in der gesamten Stadt. Während London im Chaos versinkt, kämpft Banning darum, den Präsidenten zu schützen und die Drahtzieher aufzuhalten. Unterstützung erhält er vom Vizepräsidenten Allan Trumbull, dargestellt von Morgan Freeman.
Ihr seid waschechte Action-Fans? Dann lohnt sich ein Blick in folgendes Video:
Millionenstreit um den ersten Film
Obwohl „London Has Fallen“ prominent besetzt ist, fiel die Resonanz der Kritiker*innen deutlich verhaltener aus als beim Vorgänger. Auf Rotten Tomatoes kommt der Film auf 28 %, während das Publikum mit 51 % deutlich wohlwollender urteilte. Der größere Konflikt spielte sich jedoch nicht vor der Kamera ab, sondern Jahre später vor Gericht.
Im Jahr 2021 reichte Gerard Butler Klage ein und forderte rund zehn Millionen US-Dollar. Der Vorwurf: Die Produzent*innen von „Olympus Has Fallen“ hätten ihm nicht sämtliche Erlöse aus dem Film offengelegt. Die Gegenseite widersprach und wies die Forderungen zurück.
Der Rechtsstreit zog sich über mehrere Jahre hin. Erst rund zehn Jahre nach dem Kinostart von „Olympus Has Fallen“ und sieben Jahre nach dem Erscheinen von „London Has Fallen“ kam es zu einer Einigung. Die genauen Details der Vereinbarung blieben vertraulich. Laut dem Branchenmagazin Deadline soll Butler jedoch zufrieden aus den Verhandlungen hervorgegangen sein.
Action-Erfolg trotz juristischer Turbulenzen
Bemerkenswert ist, dass der Rechtsstreit die Fortsetzung der Reihe nicht stoppte. Butler kehrte trotz der Auseinandersetzung für weitere Filme zurück und blieb das Gesicht des Franchise. Der Fall zeigt, wie komplex Abrechnungsmodelle in Hollywood sein können und dass selbst kommerziell erfolgreiche Actionhits ein langes juristisches Nachspiel haben können.
Für Zuschauer*innen bleibt davon vor allem eines sichtbar: ein kompromissloser Action-Thriller, der bei Netflix jederzeit abrufbar ist – mit einer Hintergrundgeschichte, die fast so dramatisch ist wie der Film selbst.
„London Has Fallen“ ist aktuell bei Netflix zu finden und damit ein passender Anlass, einen Blick auf das millionenschwere Nachspiel hinter den Kulissen zu werfen. Auch die beiden anderen Filme der Trilogie findet ihr bei dem Streamingdienst mit dem roten N.