„Heute werden Brunnen und Quellen genutzt, die früher nie verwendet worden wären.“ Robert Weilbold, Obmann der Wassergenossenschaft Zeißerding-Odelboding in Geboltskirchen, kennt die Folgen der Trockenheit aus zwei Sichten. Einerseits als Versorger von zwei Bauern- und 13 Einfamilienhäusern, andererseits auch beruflich – er vertreibt Wasserentkeimungsanlagen. „Die Nachricht über die Dürre ist zwar schlecht, aber die Branche boomt“, sagt der Aquafides-Mitarbeiter, den die „Krone“ auf einer großen Messe rund um Wasserversorgung in München erreichte.