Die USA und der Iran kommen pakistanischen Vermittlerkreisen zufolge einer Vereinbarung für ein Kriegsende näher. Ein entsprechender Bericht des US-Nachrichtenportals Axios sei zutreffend, hieß es. Zudem sackte der Ölpreis ab.
Am heimischen Aktienmarkt gingen die deutlichen Zuwächse – wie im europäischen Börsenumfeld – quer durch die Branchen, mit Ausnahme des Öl- und Gasbereiches. Sehr stark nach oben ging es europaweit mit Aktien aus der Reisebranche. In Wien zogen die Papiere des Cateringunternehmens Do&Co um mehr als sieben Prozent in die Höhe.
Europaweit in der Gunst der Anleger weit oben standen neben den Autowerten die Banken. In Wien verteuerten sich die Titel der BAWAG um 3,9 Prozent und die Aktionäre der Erste Group konnten ein Plus von 4,6 Prozent verbuchen. Bei der Raiffeisen Bank International (RBI) ging es um starke 4,8 Prozent auf 45,20 Euro aufwärts.
Die Analysten von Barclays haben ihr Kursziel für die RBI-Aktien von 40,0 auf 42,0 Euro nach oben revidiert. Die Einstufung „equal weight“ wurde nach der jüngsten Vorlage überraschend gut ausgefallener Quartalszahlen unverändert belassen.
Auf Unternehmensebene rückte zudem FACC mit einer Zahlenvorlage ins Blickfeld. Der oberösterreichische Luftfahrtzulieferer hat im ersten Quartal 2026 eine Steigerung von Ergebnis und Umsatz erzielt. Das operative Ergebnis (EBIT) wurde mit 9,7 Millionen Euro mehr als verdoppelt. Der Umsatz legte um 11,8 Prozent auf 258,2 Mio. Euro zu. Die FACC-Titel reagierten mit einem Kurssprung in Höhe von fast acht Prozent. Laut Erste Group-Analysten meldete FACC ein starkes erstes Quartal, das normalerweise aufgrund saisonaler Faktoren schwächer ausfällt. Die Prognosen wurden übertroffen, in diesem Sinne erwarteten die Experten eine positive Marktreaktion.
Die Aktien von SBO und Mayr-Melnhof wurden zur Wochenmitte ex Dividende gehandelt. Die Papiere des niederösterreichischen Ölfeldausrüsters SBO fielen um 4,9 Prozent bzw. 1,8 Euro auf 34,80 Euro. Bereinigt um den Dividendenabschlag in Höhe von 75 Cents schloss die Aktie etwas geringer im Minus. Die deutlich tieferen Rohölpreise belasteten die Werte aus der Branche. OMV-Titel sanken 1,5 Prozent.
Mayr-Melnhof gewannen trotz Dividendenabschlag 1,3 Prozent auf 80,00 Euro. Beim Kartonhersteller wurden zwei Euro je Aktie ausgeschüttet.
Stark präsentierten sich auch die Versicherer. UNIQA-Papiere zogen um 5,4 Prozent hoch. Vienna Insurance kletterten um fünf Prozent in die Höhe.
Die Titel von Wienerberger bauten unter den konjunkturzyklischen Werten ein sattes Plus von 5,8 Prozent. voestalpine stärkten sich um 4,7 Prozent.