Lindsey Vonn sagt, sie hätte nach ihrem schweren Sturz bei Olympia fast ein Bein verloren. Ein Unfallchirurg erklärt, was das Kompartmentsyndrom so tückisch macht.
24. Februar 2026, 20:08 Uhr
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US-Skifahrerin Lindsey Vonn entging knapp einer Beinamputation nach schwerem Sturz bei den Olympischen Spielen. Chirurg Frank Hildebrand warnt vor Komplikationen wie dem Kompartmentsyndrom. Dieses entsteht, wenn sich Blut oder Gewebeflüssigkeit in abgeschlossenen Muskelloge sammelt und den Druck erhöht. Symptome sind starke Schmerzen, Schwellungen und Gefühlsstörungen. Die Behandlung erfordert einen chirurgischen Eingriff, um die Faszien zu öffnen und den Druck zu entlasten.
Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.
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Am 8. Februar stürzte die US-Skifahrerin Lindsey Vonn bei der olympischen Abfahrt von Cortina d’Ampezzo schwer und zog sich mehrere Beinbrüche zu. Das Foto zeigt einen Trainingslauf zwei Tage zuvor.
© Mattia Ozbot/Getty Images
Nach nur 13 Sekunden stürzte die US-Skifahrerin Lindsey Vonn in der olympischen Abfahrt so schwer, dass man den Atem anhielt. Zwei Wochen später ist sie aus der Klinik entlassen und hat in einem Video neue Details über die Folgen ihres Unfalls öffentlich gemacht. Sie habe kurz vor einer Beinamputation gestanden, sagte sie. Grund sei ein Kompartmentsyndrom gewesen. Ein Krankheitsbild, vor dem Unfallchirurg Frank Hildebrand seine Assistenzärzte warnt.
DIE ZEIT: Herr Hildebrand, haben Sie den schweren Sturz von Lindsey Vonn vor zwei Wochen im Fernsehen gesehen?