Im Rahmen eines Mitgliederfestes von Bundesligist FK Austria Wien verkündete Philipp Hosiner am Mittwochabend sein Karrierende und wurde dort gebührend von den rund 1.300 Mitgliedern gefeiert. Der gebürtige Eisenstädter, der heuer am 15. Mai sein 37. Wiegenfest feiert, bleibt den Violetten künftig in einer neuen Funktion erhalten.

„Optimaler Zeitpunkt, meine Karriere zu beenden und der nächsten Generation die Bühne zu überlassen“

Philipp Hosiner kickte über fünf Saisonen in Violett. 2012/2013 schoss der Burgenländer die Profis mit 32 Saisontoren zum bisher letzten Meistertitel. Nach einem Frankreich-Intermezzo und einer Karriere in Deutschland kehrte der Mittelstürmer 2023 zur Austria zurück, wo der Routinier die Young Violets als Kapitän in die zweite Liga zurückführte.

Mit Ende der laufenden Saison wird der 36-Jährige seine Fußballschuhe an den Nagel hängen. Dem Verein bleibt der Rechtsfuß jedoch erhalten: In den vergangenen drei Jahren übernahm Hosiner bereits eine wichtige Rolle als Führungsspieler und Mentor für die jungen Austria-Talente.

Künftig wird er als Individualtrainer für die Offensivspieler in der Austria-Akademie tätig sein und weiterhin an der Entwicklung der violetten Eigengewächse mitwirken.

Philipp Hosiner: 

„Ich bin vor drei Jahren zur Austria zurückgekehrt, mit dem klaren Ziel, meine Erfahrung an die nächste Generation weiterzugeben. Mit dem Aufstieg in die zweite Liga haben wir etwas Großartiges geschafft. Für mich ist nun der optimale Zeitpunkt, meine Karriere zu beenden und der nächsten Generation die Bühne zu überlassen.

Jedes Mal, wenn ich am Verteilerkreis gespielt habe, habe ich von den Fans das Vertrauen gespürt – vor zehn Jahren genauso wie heute. Der Zeitpunkt fühlt sich für mich richtig an. Ich denke, es ist ein würdiger Abschluss. Ich möchte nur danke sagen: Danke für die großartige Unterstützung.“

Young Violets-Trainer Max Uhlig: 

“Es war eine große Ehre für mich, mit Philipp Hosiner zu arbeiten. In seinen drei Saisonen bei den Young Violets war er ein großes Vorbild für unsere jungen Spieler, er hat unsere Standards im Team ganz nach oben geschraubt. Es war von Anfang an spürbar, dass Hosi neben seinen Fähigkeiten als Spieler auch ein unheimlich bodenständiger und sympathischer Mensch ist.

Es hat großen Spaß gemacht, mit ihm zusammen zu arbeiten. Man sagt immer: Die Spieler lernen vom Trainer – ich kann in diesem Fall getrost sagen, dass es auch umgekehrt so war und ich unheimlich viel von Hosi lernen durfte. Ich wünsche ihm für seine Zukunft alles Gute.“

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Fotocredit: FAK/Anne-Sophie Danner-Fellinger