Das unterzeichnete Zusatzprotokoll zum Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Österreich und Usbekistan dient der Modernisierung des bestehenden Abkommens aus dem Jahr 2000. “Die Modernisierung bringt mehr Rechtssicherheit für Unternehmen. Außerdem hilft sie, Steuerumgehung zu verhindern”, sagte die Außenministerin. Finanzstaatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl (ÖVP), die der Zeremonie beiwohnte, ergänzte: Mit der Unterzeichnung des Änderungsprotokolls würde das Regelwerk an internationale OECD-Standards angepasst. “Gleichzeitig wird der Informationsaustausch zwischen den Behörden deutlich ausgeweitet und auf ein zeitgemäßes Niveau gebracht. Das ist ein wichtiger Schritt zur Sicherstellung fairer Wettbewerbsbedingungen und eines stabilen Rahmens, um die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Österreich und Usbekistan weiter zu vertiefen”, sagte Eibinger-Miedl laut Aussendung.