Der erste Matchball liegt für den LASK auf. 61 Jahre nach dem bisher einzigen Triumph können die Linzer am Sonntag (ab 16 Uhr live & exklusiv auf Sky Sport Austria!) den zweiten Fußball-Meistertitel der Vereinsgeschichte holen.
Der LASK muss dafür in der vorletzten Runde der Bundesliga-Meistergruppe daheim gegen Red Bull Salzburg mehr Punkte holen als Titelverteidiger Sturm Graz beim TSV Hartberg.
Szenarien: So wird der LASK am Sonntag Meister
Neun Tage nach dem Cuptriumph steht für den LASK die nächste Trophäe bereit. Der Meisterteller würde in der ausverkauften Linzer Raiffeisen Arena an die Schwarz-Weißen gehen, wenn sie Salzburg schlagen und Sturm in Hartberg nicht gewinnt, oder mit einem Remis, wenn Hartberg den noch regierenden Meister schlägt. Trainer Dietmar Kühbauer, der die Mannschaft Anfang Oktober auf dem vorletzten Tabellenplatz übernommen hat, mahnt aber kühlen Kopf ein. „Die Jungs haben vorher schon viel Stress gehabt. Sie müssen cool bleiben, aber auch fokussiert. Es ist am Ende des Tages immer noch Fußball. Übernervös ist kein Ratgeber im Fußball. Ich wünsche mir nicht, dass jemand am Rad dreht und etwas Neues erfinden muss“, erklärte der Burgenländer.
„Auf unser Spiel konzentrieren“: Kühbauer legt Fokus nur auf eigenes Match
Zwischenstände aus der Parallelpartie will er nicht auf der Anzeigetafel sehen. „Es ist besser, dass wir uns auf unser Spiel konzentrieren. Wir haben keinen Einfluss auf ein Spiel auf dem anderen Platz, sind voll auf unseren Platz fokussiert“, betonte er. Die Linzer sind die beste Mannschaft der Meistergruppe und haben vor einem Monat auch Salzburg dank eines Treffers in der 95. Minute auswärts besiegt. „Es wird ein ähnliches Spiel“, glaubt Kühbauer. „Es sind zwei Mannschaften, die den Sieg wollen und brauchen.“
Meisterteller liegt am Sonntag in Linz bereit
Denn sollten die Roten Bullen nicht gewinnen, wäre der einstige Serienmeister schon vor der Schlussrunde aus dem Titelrennen. Die Salzburger reisen daher nach Linz, „um das Spiel dort zu gewinnen und damit aus einem Zweikampf um den Meistertitel noch einen Dreikampf zu machen. Das ist das, was in unserer Hand liegt, und dafür gilt es in den 90 Minuten alles, aber wirklich alles zu investieren“, sagte Trainer Daniel Beichler. Er sprach von einem „sehr formstarken LASK“ und hob die Arbeit seines Gegenübers hervor: „Seitdem Dietmar Kühbauer dort Trainer ist, haben sie sich stark verbessert, spielen insgesamt sehr stabil und haben seither deshalb auch die meisten Punkte geholt.“
(APA).
Beitragsbild: GEPA.
