Pérez als treibende Kraft  

Mourinhos Rückkehr zu Real Madrid nimmt Formen an – Seine Bedingungen

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Die Spekulationen um ein mögliches Comeback von José Mourinho als Trainer bei Real Madrid verdichten sich. Einem Bericht von „The Athletic“ zufolge laufen Gespräche des kriselnden spanischen Rekordmeisters mit dem Berater des 63-Jährigen. Treibende Kraft hinter den Bemühungen von Real um eine erneute Verpflichtung des Portugiesen soll Klubchef Florentino Pérez sein.

Dem Bericht zufolge besitzt Mourinho bei seinem aktuellen Arbeitgeber Benfica Lissabon eine Ausstiegsklausel aus seinem noch bis Mitte 2027 laufenden Vertrag, die es beiden Parteien erlaubt, die Zusammenarbeit bis zu zehn Tage nach dem letzten Spiel dieser Saison zu beenden. Demnach müsste Real eine Ablöse von rund 3 Millionen Euro für den Starcoach zahlen. Direkte Verhandlungen zwischen den beiden Vereinen habe es bisher aber noch nicht gegeben. Auch Mourinho selbst hatte zuletzt persönliche Gespräche mit Real bestritten.

Er war bereits von 2010 bis 2013 Trainer der Königlichen und hat immer noch ein freundschaftliches Verhältnis zu Präsident Pérez. Spanische Medien wollten zuletzt erfahren haben, dass der Klubboss dem Portugiesen per Video schon ein erstes Angebot unterbreitet hat. Mourinho habe für eine Rückkehr nach Madrid Bedingungen gestellt, heißt es. Unter anderem wolle er völlig freie Hand bei Personalentscheidungen haben.


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Real sucht aktuell nach einem Nachfolger für den glücklosen Cheftrainer Álvaro Arbeloa, der erst Anfang des Jahres Xabi Alonso abgelöst hatte. Unter Arbeloa gab es zuletzt eine Reihe von sportlichen Rückschlägen, Real dürfte in dieser Saison erneut titellos bleiben. „Alle Wege bei Real Madrid führen zu Mourinho“, schrieb die das spanische Blatt „Marca“. Doch der Routinier gilt nicht als einzige Option, wenngleich er aktuell die eindeutig bevorzugte darstellen soll.

Weitere Trainer-Kandidaten bei Real Madrid

Gesucht werde eine Persönlichkeit, die sich auskennt im Umgang mit heiklen Situationen – eine wie Mourinho. Auch die Personalie von US-Nationalcoach Mauricio Pochettino genieße Wertschätzung bei Pérez. Jürgen Klopp habe dagegen nie eine ernsthafte Option dargestellt, und Zinédine Zidane gilt als kommender französischer Nationaltrainer. Als Nachfolger von Didier Deschamps, der nach der WM aufhört und ebenfalls in den Gedankengängen bei Real noch eine Rolle spielen könnte. Ebenso wie Argentinien-Coach Lionel Scaloni, dessen fehlende Erfahrung als Vereinstrainer aber gegen ein Engagement spreche.

„The Athletic“ nennt zudem Milans Übungsleiter Massimiliano Allegri als sehr geschätzte Variante. Klar ist dem Vernehmen nach, dass die Madrilenen nicht mehr lange warten wollen. „Sobald eine titellose Saison offiziell besiegelt ist, wird die Maschinerie in Gang gesetzt“, heißt es von der „Marca“.

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