Zusammengeknotete Leintücher, ein offenes Fenster – und plötzlich ist er weg. Innsbruck erlebt eine Gefängnisflucht wie aus einem anderen Jahrhundert.
Aus der Justizanstalt Innsbruck ist in dieser Woche ein Häftling entkommen. Der wegen Betrugs verurteilte Mann befand sich im gelockerten Vollzug und hatte als Freigänger einen erweiterten Bewegungsspielraum. Berichten zufolge soll er sich mithilfe zusammengeknoteter Leintücher aus einem Fenster abgeseilt haben.
Fahndung erfolglos
Die unmittelbar nach seiner Flucht eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen blieben bislang ohne Erfolg – der Mann ist weiterhin auf der Flucht. Das Justizministerium bestätigte der APA am Samstag, dass sich der Vorfall bereits am Dienstag ereignet hatte. Auch die Tiroler Tageszeitung berichtete über den Fall.
Bereits im Februar hatte es in Innsbruck einen vergleichbaren Vorfall gegeben: Damals nutzte ein anderer Insasse einen Krankenhausaufenthalt in Natters bei Innsbruck zur Flucht, wurde jedoch wenige Tage später wieder gefasst.