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Wer statt überfüllter Strände lieber in klarem Wasser zwischen Bergen oder Wäldern badet, findet weltweit noch überraschend ruhige Seen. Eine Auswahl zeigt sieben Seen, die trotz besonderer Landschaft bislang weniger bekannt sind – mit teils ungewöhnlichen Eigenschaften.

Gemeinsam haben sie laut TRAVELBOOK (gehört ebenfalls zu Axel Springer) vor allem eines: auffällige Naturkulissen und oft sehr klares Wasser. Gleichzeitig unterscheiden sie sich stark – etwa bei Temperatur, Nutzung oder Entstehung.

Grüner See

Ein Beispiel ist der Grüne See in Österreich. Er entsteht jedes Frühjahr durch Schmelzwasser und verschwindet im Herbst wieder. Dann liegt an seiner Stelle ein Park. Das Wasser bleibt mit rund acht Grad sehr kalt, Baden ist möglich, Tauchen seit 2016 jedoch verboten.

Glasklares Wasser in Österreichs Grünem See

Glasklares Wasser in Österreichs Grünem See

Foto: picture alliance/CHROMORANGE/Herwig Czizek

Laguna de Torrevieja

In Spanien fällt die Laguna de Torrevieja sofort durch ihre Farbe auf: Der See ist rosa. Ursache sind Halobakterien, die sich bei hohem Salzgehalt vermehren. Mit rund 350 Gramm Salz pro Liter ist Baden dort allerdings nicht erlaubt.

Ohridsee

Auch der Ohridsee in Nordmazedonien und Albanien gehört zu den besonderen Gewässern. Er zählt zu den ältesten Seen Europas, sein genaues Alter ist jedoch unklar. Mit bis zu 300 Metern Tiefe und seiner Lage zwischen Bergen gilt er als landschaftlich prägend für die Region.

Am Ohridsee wird frischer Fisch serviert

Am Ohridsee wird frischer Fisch serviert

Foto: picture alliance/imageBROKER

Crestasee

Andere Seen überzeugen vor allem durch Wasserqualität und Umgebung. Der Crestasee in der Schweiz etwa wird von unterirdischen Quellen gespeist und erreicht Trinkwasserqualität. Er ist vergleichsweise klein und liegt in einer ruhigen Berglandschaft.

Molveno-See

Der Molveno-See in Norditalien gilt als weniger überlaufen als bekannte Ziele wie der Gardasee. Er wurde mehrfach als einer der schönsten Seen des Landes ausgezeichnet und bietet neben sauberem Wasser auch Zugang zu Bergaktivitäten.

Blick auf den Lago di Molveno

Blick auf den Lago di Molveno

Foto: picture alliance/Zoonar

Kitch-Iti-Kipi

In den USA zeigt der Kitch-Iti-Kipi, wie sich Orte verändern können: früher eine Müllkippe, heute ein klarer See inmitten von Wald. Besucher können ihn per Floß überqueren.

Bacalar-See

Der Bacalar-See in Mexiko fällt durch seine verschiedenen Blau- und Türkistöne auf. Die Farbunterschiede entstehen durch Tiefe und Untergrund. Die Region gilt als vergleichsweise ruhig und weniger touristisch erschlossen.