Die Daten von MEMOR stützen sich auf umfangreiche Recherchen in Archiven, Opfer-Datenbanken und Publikationen etwa aus dem Steiermärkischen Landesarchiv, dem Stadtarchiv Graz, aber auch aus dem Bundesarchiv Berlin oder der National Library of Israel. 

MEMOR soll sowohl als historisches Archiv als auch als Bildungsinstrument dienen und eine interaktive Plattform sein, die individuelle Opfergeschichten würdigt und außerdem breitere Verfolgungsmuster sichtbar macht. Durch die Digitalisierung der Geschichte der Opfer und durch die lokale Verortung der einzelnen Verfolgungsgeschichten im Grazer Stadtraum ist es jederzeit möglich, mehr über einzelne Personen, Personengruppen aber auch einzelne Bezirke oder Straßen zu erfahren.

Aktuell werden recherchierte NS-Opfer, die zum Zeitpunkt der NS-Machtübernahme im Jahr 1938 im Grazer Stadtgebiet ihren Lebensmittelpunkt hatten, in MEMOR dokumentiert und vorgestellt. Sie werden entsprechend den Gründen ihrer Verfolgung vorgestellt.

Ziel ist es, den Grazer NS-Opfern ihre Geschichte wiederzugeben, sie aber auch sichtbar zu machen. Um das zu erreichen, wird auch an die Bevölkerung appeliert: Wer weiterführende Informationen zu den verzeichneten Opfern oder bislang nicht bekannten Opfern hat, kann mit dem MEMOR-Team Kontakt aufnehmen unter memor.graz@uni-graz.at.

Hier ist das digitale Gedenkbuch einsehbar: ns-opfer-graz.at

In Kürze führt auch ein Link auf der städtischen Website graz.at zu MEMOR.