In Österreich ist eine Zugmaschine mitsamt Fahrer etwa 100 Meter in die Tiefe gestürzt – und dann gab es auch noch eine Kollision mit einem Zug. Wie die Polizei berichtet, war ein 40-jähriger Österreicher am 8. Mai damit beschäftigt, mit seiner Zugmaschine und mithilfe einer Eisenkette einen Baumstumpf in Patsch zu entfernen. Plötzlich stürzte das Fahrzeug aus bisher unbekannter Ursache etwa 100 Meter ab und kam auf den Gleisen der Brennerbahn zum Stillstand.
Der 40-Jährige wurde bei dem Absturz aus dem Traktor geschleudert und blieb nach etwa 50 Metern schwer verletzt liegen. Kurz danach kollidierte ein Railjet mit dem Unfallfahrzeug. Es kam dabei zu keiner Entgleisung und es wurden keine Personen verletzt.
Schwerer Unfall bei Innsbruck: Zug kollidiert mit Fahrzeug
Der 15-jährige Sohn des Verletzten war Zeuge des Unfalls und verständigte seine Mutter, die die Rettungskette in Gang setzte. Der Schwerverletzte wurde von der Besatzung des Rettungshubschraubers „C1“ mittels Tau geborgen und in die Universitätsklinik Innsbruck geflogen. Er befindet sich seither im Schockraum, Näheres ist derzeit noch nicht bekannt.
Die Brennerbahnstrecke war in beiden Fahrtrichtungen bis etwa 19 Uhr gesperrt.