Nach der heutigen 2:4-Heimniederlage im Steirer-Schlager gegen SK Sturm Graz steht fest, dass die Schmid-Schützlinge in dessen letzter Bundesliga-Saison beim TSV Hartberg Rang sechs bekleiden werden. Zum Abschluss der Meistergruppe gastieren die Oststeirer am kommenden Sonntag in Salzburg. Hier die Stimmen der Hausherren!

„Torhüter der Saison“ Hülsmann musste vierfach hinter sich greifen.
„…dumme Tore“
Tom Ritzy Hülsmann (Torhüter TSV Hartberg):
…nach dem Spiel: „Die erste Halbzeit war eine Vollkatastrophe. Man muss schon auch sagen, dass es Standardsituationen waren, aus denen wir die Tore bekommen haben. Deshalb war es so eine Vollkatastrophe, weil es einfach so dumme Tore sind, die vermeidbar wären.“
„…sehr emotional“
Manfred Schmid (Trainer TSV Hartberg):
…nach dem Spiel: „Wir haben kein schlechtes Spiel gemacht, aber um Sturm Graz zu schlagen, müssten bei uns alle Spieler fit sein und wir müssten ein perfektes Spiel machen. Das Einzige, das mich stört, ist, dass wir jetzt die vierte klare Fehlentscheidung im vierten Spiel haben, mit der ausgebliebenen gelb-roten Karte für Stankovic, aber bitte nicht falsch verstehen. Sturm hat verdient gewonnen, aber es ist trotzdem eine Fehlentscheidung für mich.“
…über seinen Abschied vom TSV Hartberg: „Es war sehr emotional, wenn man die Worte hört, die der Bürgermeister über dich sagt, oder die Präsidentin. Das ist schon etwas Besonderes. Da geht es nicht nur um Sport und Fußball. Was mir immer wichtig ist, ist, dass ich auch als Mensch ankomme, alle so behandle, wie ich selber behandelt werden will. Das war sehr emotional. Ich habe auch in dieser Art nicht damit gerechnet. Ich fühle mich super wohl hier in Hartberg, habe tolle Leute kennengelernt. Ich kann mich nur bedanken dafür, wie ich hier aufgenommen worden bin.“
„…Saison war gut“
Tobias Kainz (Mittelfeldspieler TSV Hartberg):
…nach dem Spiel: „Es ist schwierig, das einzuordnen. Wir haben jetzt einen versöhnlichen Abschluss mit unseren Fans für dieses Jahr gehabt, aber ich glaube, dass wir heute Sturm fordern hätten können. Da hätten wir aber eine bessere Anfangsphase gebraucht und ein bisschen mehr Zielstrebigkeit.“
…über die gesamte Saison: „Die Saison war gut. Wir haben schwierig reingefunden, haben dann aber einen Weg gefunden, wie wir extrem stabil stehen können, den Gegnern extrem wehtun können Woche für Woche. Das ist uns sehr gut gelungen. Jetzt mit der Meistergruppe sind es ein bisschen gemischte Gefühle. Heute hat man auch gesehen, dass wir ein bisschen zu naiv agiert haben in gewissen Situationen. Das müssen wir einfach verbessern.“
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Statement-Quelle: Sky Sport Austria und Antonio Perner/Ligaportal
Fotocredit: RiPu-Sportfotos