Während iOS 26.5 mit verschlüsselten Nachrichten und Fehlerbehebungen kommt, erhalten Besitzer älterer Geräte einen wichtigen Schutzpatch gegen die „DarkSword“-Sicherheitslücke.
Notfall-Patch für alte Geräte
Apple hat Anfang Mai die Updates iOS 18.7.7 und iPadOS 18.7.7 veröffentlicht. Sie richten sich an Nutzer, deren Hardware nicht mehr mit dem ressourcenintensiven iOS 26 kompatibel ist. Im Fokus steht die Abwehr der DarkSword-Sicherheitslücke, die auf offenen Entwicklungsplattformen entdeckt wurde.
Die Maßnahme ist für Besitzer älterer iPhones relevant, die vor der Einführung der Liquid-Glass-Oberfläche mit iOS 26 im September 2025 auf den Markt kamen. Apple schließt mit diesen „Legacy-Patches“ eine Schwachstelle, die über gemeinsam genutzte Open-Source-Komponenten potenziell unbefugten Zugriff ermöglichen könnte.
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iOS 26.5: Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für alleLesen Sie auch:WhatsApp testet „Liquid Glass“-Design und Premium-Abo
Parallel arbeitet Apple am stabilen Release von iOS 26.5, das voraussichtlich in der dritten Maiwoche erscheint. Die zweite Release-Candidate-Version (Build 23F77) liegt bereits vor. Der wichtigste Neuzugang: Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für RCS-Nachrichten zwischen iPhone und Android.
Die Verschlüsselung basiert auf dem Messaging Layer Security (MLS)-Protokoll und dem RCS Universal Profile 3.0. Nutzer erkennen verschlüsselte Unterhaltungen künftig an einem Schlüssel-Symbol in der Chat-Ansicht. Die grünen Sprechblasen für Nicht-iMessage-Texte bleiben zwar bestehen – die Sicherheitsstufe dahinter steigt jedoch massiv. Die Funktion ist standardmäßig aktiv, benötigt aber die Unterstützung der Mobilfunkanbieter.
iOS 26.5 bringt zudem Verfeinerungen der Liquid-Glass-Oberfläche, des größten Design-Updates seit iOS 7. Hinzu kommen „Vorschläge für Orte“ in Apple Maps, die später im Jahr um Werbung und standortbasierte Empfehlungen erweitert werden könnten.
Hardware-Bugs und Reparierbarkeit
Die neue Software behebt auch konkrete Hardware-Probleme. Dazu gehören Überhitzungsfehler der GPU beim iPhone 17 und iPhone Air sowie ein Ladefehler, der bestimmte Geräte nach vollständiger Entladung blockierte. Als Übergangslösung empfehlen Experten eine 15-minütige MagSafe-Ladung.
Ein Blick auf die Reparierbarkeit zeigt: Apples Serialisierungspolitik bleibt umstritten. Komponenten wie Akku, Frontkamera und Display sind weiterhin über Seriennummern an die Hauptplatine gebunden. Ein Austausch ohne Apples Kalibrierungssoftware deaktiviert Funktionen wie True Tone, Akkuzustand und Face ID. Nur die Rückseite und die Ladespule des iPhone 14 lassen sich ohne Einschränkungen tauschen. Das iPhone 13 verbesserte seine Reparierbarkeitsbewertung nach einem Software-Fix für Face ID von 5 auf 6 von 10 Punkten.
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62 Prozent der iPhones laufen mit iOS 26
Apples aktuelle Zahlen zeigen eine Adoptionsrate von 62 Prozent für iOS 26. CEO Tim Cook betonte zuletzt die anhaltend hohe Nachfrage nach dem MacBook Neo. Die vorherige Version iOS 26.4 brachte unter anderem Unicode-17.0-Emojis, KI-generierte Apple-Music-Playlists und den standardmäßigen Diebstahlschutz.
Ausblick: iOS 27 auf der WWDC
Die Branche blickt bereits auf die WWDC im Juni 2026. Dort wird Apple voraussichtlich die erste Vorschau auf iOS 27 zeigen. Während iOS 26.5 auf Stabilität, Verschlüsselung und Fehlerbehebungen setzt, soll der nächste große Sprung tiefere KI-Integration bringen – insbesondere für Siri und generative KI-Tools, die in den aktuellen Builds fehlen.