Vizebürgermeisterin Judith Schwentner: „Der Griesplatz ist das Herz von Gries. Jetzt bekommt er endlich wieder Luft zum Atmen. Die Menschen werden hier mehr Raum zum Durchatmen, Begegnen und Verweilen bekommen. Viel wurde über den Griesplatz in den letzten Jahrzehnten gesprochen, nun liegt erstmals ein Entwurf vor, der zeigt, wie aus einer großen Asphaltfläche wieder ein lebendiger Mittelpunkt für den Bezirk werden kann. Der Griesplatz bekommt damit endlich die Qualität, die sich die Menschen hier seit Jahren wünschen: mehr Grün, mehr Schatten, mehr Sicherheit und mehr Platz für Menschen statt für Verkehr.“

Stadtbaudirektor Bertram Werle: „Mit rund 34.000 Einwohner:innen braucht der Bezirk Gries ein starkes Zentrum mit hoher Aufenthaltsqualität – eine urbane Mitte, die funktioniert und gerne genutzt wird. Der Griesplatz ist der letzte große Platz rechts der Mur ohne umfassende Neugestaltung. Mit dem Siegerprojekt haben wir nun die Chance, diesen wichtigen Stadtraum klimafit, lebendig und zukunftsorientiert weiterzuentwickeln. Gemeinsam mit dem neuen Verkehrskonzept und der künftigen Straßenbahn wird die Reihe der neugestalteten Plätze rechts der Mur wie eine Perlenkette nun auch um den Griesplatz ergänzt.“

Stadtplanungs-Chef Bernhard Inninger: „Plätze sind wichtig für eine Stadt, sie erfüllen vielfältige Ansprüche und ermöglichen der Stadtgesellschaft das „öffentliche Leben“. Wir haben uns über die zahlreichen, überzeugend ausgearbeiteten Vorschläge aus Graz, Österreich und dem Ausland sehr gefreut. Die Preisträger, ganz besonders das Siegerprojekt, formulieren eine angemessene Gestaltungslösung, die Eleganz mit Funktion und mit Dauerhaftigkeit in Einklang bringt.“

Rita Engl von Landschaftsplanung DnD: „Wir ordnen den Griesplatz in drei Bereiche und differenzierte Atmosphären: Im Norden bildet die neu platzierte Mariensäule einen zentralen Treffpunkt mit freiem Blick auf den Schlossberg; Kioske und Marktflächen stärken die soziale und städtische Nutzung. Die mittleren und südlichen Bereiche bieten vielfältige Aufenthaltsmöglichkeiten mit sozialem Mobiliar und einer tim-Station. 45 hochstämmige Neupflanzungen geben dem Platz den nötigen Schatten und ermöglichen gleichzeitig den Weitblick über den Platz. Das Leerstandskonzept gibt einen Ausblick wie die Belebung der Erdgeschoßzone in der Praxis aussehen könnte. Der Entwurf schöpft die Potenziale eines lebendigen Grätzlzentrums voll aus und verleiht dem Platz mit seinem vielfältigen Programm einen fast dörflichen Charakter.“