Vergangene Woche feierte „Mortal Kombat 2“ seinen Kinostart. Doch während Cole Young, Johnny Cage und Co. in den USA die Erwartungen übertreffen und den Vorgänger alt aussehen lassen, zeichnet sich im Rest der Welt ein anderes Bild.

Nachdem Warner Bros. mit dem Film-Reboot von „Mortal Kombat“ vor fünf Jahren zumindest den Nerv der Zielgruppe treffen konnte, können sich Fans seit vergangener Woche die Fortsetzung im Kino anschauen.

Doch wie verlief der Start für „Mortal Kombat 2“? Nachdem die ersten Stimmen überaus positiv ausfielen und auch die Fachpresse dem zweiten Teil eine höhere Qualität als dem Erstling bescheinigte, liefern die ersten Box-Office-Zahlen nun die Antwort. Doch der Flawless Victory blieb aus.

Starker US-Auftakt, schwache Zahlen im Ausland

Wie TheGamer berichtet und sich dabei auf die Daten von Box Office Mojo beruft, konnte „Mortal Kombat“ an seinem Eröffnungswochenende weltweit rund 63 Millionen US-Dollar einspielen. So weit, kein schlechtes Ergebnis, doch die Zahlen sorgen bei Analysten dennoch für gemischte Gefühle.

So konnte die Fortsetzung im Heimmarkt der USA mit etwa 40 Millionen US-Dollar einen überaus erfolgreichen Start hinlegen. Zum Vergleich: Der Vorgänger startete 2021 mit 23 Millionen Dollar – allerdings muss man fairerweise auch sagen, dass die Veröffentlichung damals aufgrund der Pandemie zeitgleich auf HBO Max stattfand.

International sieht es jedoch deutlich magerer aus. Im Rest der Welt konnte „Mortal Kombat 2“ bislang nämlich nur 23 Millionen US-Dollar in die Kinokassen spülen und bleibt damit hinter den Erwartungen zurück.

Kritiker gespalten, Zukunft scheinbar gesichert

Ob der Film die Gewinnschwelle bei einem geschätzten Budget von 80 Millionen Dollar erreichen kann, bleibt somit noch abzuwarten. Man rechnet damit, dass der Streifen etwa 200 Millionen Dollar einspielen muss, um die Marketing- und Vertriebskosten zu decken und am Ende Profit abzuwerfen.

Eurogamer gibt etwa zu bedenken, dass die Marke Mortal Kombat außerhalb der Gaming-Blase einen schweren Stand haben könnte. Zudem drängt in Kürze bereits ein großer Konkurrent auf die Leinwände, da in der nächsten Woche mit „The Mandalorian & Grogu“ ein echtes Schwergewicht – und der erste „Star Wars“-Film seit fast sieben Jahren – in den Kinos startet.

Interessant ist derweil einmal mehr die Schere zwischen Fachpresse und Zuschauern: Während die Kritikerwertung von „Mortal Kombat 2“ auf Rotten Tomatoes derzeit bei soliden, aber unspektakulären 65 Prozent liegt, pendelte sich die Bewertung des Publikums bei starken 90 Prozent ein.

Doch wie das Sequel letztlich auch abschneiden mag – Warner Bros. scheint weiterhin Vertrauen in das Franchise zu haben. Schließlich bestätigte Drehbuchautor Jeremy Slater schon im vergangenen Oktober, dass er mit dem Skript für „Mortal Kombat 3“ beauftragt wurde. Die Kino-Zukunft des blutigen Kampfturniers dürfte somit vorerst gesichert sein.

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