Bester Trainer seit Luhukay 

FC Augsburg bestätigt Kaufoption bei Gregoritsch – Wie geht es mit Baum weiter?

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Der FC Augsburg wird nach dem 3:1 (2:0) gegen Borussia Mönchengladbach und einer starken Rückrunde die Bundesliga-Saison in der oberen Tabellenhälfte beenden. Der FCA hat am letzten Spieltag sogar noch Chancen auf das internationale Geschäft, denn der SC Freiburg auf Platz sieben ist nur einen Punkt vor den Fuggerstädtern. Großen Anteil an dem starken Halbjahr haben Angreifer Michael Gregoritsch und Interimstrainer Manuel Baum.

Gregoritsch, der bereits zwischen 2017 und 2022 beim FCA unter Vertrag stand, kam im Winter auf Leihbasis von Bröndby IF. Der Österreicher sollte das Vakuum im Sturmzentrum schließen, was ihm gelungen ist. Mit sechs Toren ist er zusammen mit Fabian Rieder und Anton Kade treffsicherster Augsburger. Zudem konnte er drei weitere Vorlagen beisteuern. Beim Sieg in Gladbach traf der 74-fache Nationalspieler doppelt.

Augsburgs Geschäftsführer Michael Ströll bestätigte bei „Sky“, dass sich der Klub eine Kaufoption für Gregoritsch sicherte. „Wir warten diese Saison ab. Also, es ist jetzt erst mal so: Wir haben eine Option, eine Möglichkeit, die Option zu ziehen. Die geht bis Ende Mai oder Mitte Juni. Und wir wollen uns dann nach der Saison auch mit Gregerl in Ruhe zusammensetzen, ein paar Sachen besprechen und dann eine Entscheidung treffen. Aber aktuell hat er die Argumente logischerweise vollständig auf seiner Seite, und wir sind sehr zufrieden mit ihm“, sagte der 41-Jährige. Laut der „Augsburger Allgemeinen“ liegt die Kaufoption bei 500.000 Euro.

Macht der FCA mit Baum weiter? Bester Trainer seit Luhukay

Neben Gregoritsch gehört auch Baum zu den Helden der Augsburger Rückrunde. Der Trainer übernahm Anfang Dezember von Sandro Wagner, als der FCA mit zehn Punkten aus zwölf Spielen auf Rang 14 lag. Seit seinem Amtsantritt holten nur sechs Teams mehr Zähler. Mit einem Punkteschnitt von 1,57 in 21 Partien ist er der erfolgreichste Übungsleiter seit Aufstiegstrainer Jos Luhukay 2012.

Wie es für Baum, der eigentlich Direktor der Entwicklung ist, weitergeht, ist ungewiss. Zuletzt betonte er immer wieder, wie sehr ihm die Arbeit im Nachwuchs gefalle. „Es ist wichtig, was beide Seiten wollen“, sagte Ströll bei „Sky“. „Es ist keine einseitige Entscheidung, sondern wir wollen uns hinsetzen, wollen analysieren, was gut war, was die jeweiligen Parteien wollen. Manuel Baum arbeitet seit Sommer, als ich ihn nach Augsburg wieder hergeholt habe, in zwei Positionen fantastisch. Manuel passt überragend zum FC Augsburg, das war mir auch vorher klar, und er macht gerade einen phänomenalen Job. Jetzt geht es darum: Ist Manuel bereit, weiterzumachen? Das ist mal die allerwichtigste Frage. Im Moment gibt es für den FC Augsburg keinen besseren Trainer als Manuel Baum. Er ist wirklich jemand, der im Klub ankommt, der die Strategie und die Vision lebt. Und wir werden nach Saisonende, glaube ich, ähnlich wie wir es im Winter gemacht haben, uns zusammensetzen, ein paar Dinge besprechen und dann die beste Entscheidung für den Klub treffen.“

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