LG bringt einen Gaming-Monitor auf den Markt, der zwischen 4K und Full HD umschaltet – und das mit bis zu 480 Hertz.

Der südkoreanische Elektronikkonzern hat am 10. Mai 2026 sein neues Flaggschiff-Modell vorgestellt: den UltraGear 32GX870B. Das Besondere an dem 31,5-Zoll-Bildschirm: Er vereint zwei Welten in einem Gerät. Für opulente Spielewelten liefert er 4K-Auflösung (3840×2160 Pixel) bei 240 Hertz – für kompetitives Gaming schaltet er auf Full HD (1920×1080) mit sagenhaften 480 Hertz um. Eine Technik, die vor allem E-Sportler und ambitionierte Zocker ansprechen dürfte.

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Vierte Generation der Tandem-OLED-Technologie

Herzstück des Monitors ist die vierte Generation der Tandem-OLED-Panels. LG verspricht damit eine deutlich höhere Leuchtkraft und Langlebigkeit im Vergleich zu herkömmlichen Einzelschicht-OLEDs. Die Zahlen untermauern das: Im SDR-Modus erreicht das Display 335 Nits, bei HDR-Inhalten sind es Spitzenwerte von 1.500 Nits. Die Farbraumabdeckung liegt bei 99,5 Prozent des DCI-P3-Standards – und das ab Werk kalibriert mit einer Farbabweichung von unter Delta E 2. Profis dürfte das freuen.

Die Reaktionszeit von 0,03 Millisekunden (Grau-zu-Grau) ist nahezu verzögerungsfrei – eine Grundvoraussetzung für die extremen 480 Hertz im Wettkampfmodus.

Anschlüsse der Zukunft: DisplayPort 2.1 und 90-Watt-USB-C

Damit die Datenmengen fließen können, stattet LG den 32GX870B mit modernster Konnektivität aus. DisplayPort 2.1 mit UHBR20-Unterstützung bewältigt die Bandbreite für 4K bei 240 Hertz. Ein USB-C-Anschluss mit 90 Watt Power Delivery macht den Monitor zudem zur Dockingstation für leistungsstarke Laptops.

Beide großen Synchronisationstechnologien sind an Bord: NVIDIA G-Sync und AMD FreeSync Premium Pro verhindern Tearing und Ruckler – unabhängig von der Bildrate.

Marktstart und Preis

Die offizielle Markteinführung erfolgt zunächst in Japan am 11. Juni 2026. Der Preis liegt bei 169.800 Yen – umgerechnet rund 1.050 Euro. Ein stolzer Preis, der die Positionierung im High-End-Segment unterstreicht. Ein globaler Rollout soll in den folgenden Wochen und Monaten folgen.

Heftige Konkurrenz im Mai 2026

LG bringt sein neues Flaggschiff in einem extrem umkämpften Marktumfeld an den Start. Gleich mehrere Hersteller haben in der ersten Maihälfte 2026 neue High-End-Displays präsentiert:

Asus ROG stellte am 10. Mai den Strix OLED XG34WCDMS vor – ein 34-Zoll-Curved-Monitor mit QD-OLED-Technologie, 280 Hertz und WQHD-Auflösung. Er setzt auf ein immersives 1800R-Format und konkurriert direkt mit LGs Tandem-OLED-Ansatz.

Acer veröffentlichte Details zum Predator XB273U F5, der am 11. Mai getestet wurde. Das 27-Zoll-1440p-Modell nutzt G-Sync Pulsar für eine Bewegungsunschärfe, die effektiv 1.000 Hertz entspricht – bei einer nativen Bildwiederholrate von 360 Hertz. Preis: rund 600 Euro.

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Auch Mini-LED bleibt eine ernstzunehmende Alternative. Der TCL 27R94 bietet ein 27-Zoll-4K-Panel mit 2.304 Local-Dimming-Zonen und einer Spitzenhelligkeit von 1.600 Nits – für etwa 510 Euro. Das KTC M27P6 mit 1.152 Zonen und VESA DisplayHDR 1400 kostet sogar nur rund 395 Euro. Beide Modelle sind interessant für Nutzer, die OLED-Einbrenneffekte fürchten oder in hellen Räumen arbeiten.

Im Budget-OLED-Segment setzt Alienware Maßstäbe: Der AW2726DM mit 240 Hertz und 1440p-QD-OLED-Panel wurde am 10. Mai zum „Editors‘ Choice“ gekürt – für rund 325 Euro.

Lieferketten-Probleme trüben die Stimmung

Die ganze Technik-Pracht kommt zu einem schwierigen Zeitpunkt. Globale Chip- und Speicherknappheit macht der Branche zu schaffen. Apple musste Berichten zufolge die 256-GB-RAM-Konfiguration des M3 Ultra Mac Studio einstellen und die Einstiegspreise für den M4 Mac Mini auf umgerechnet rund 745 Euro anheben – weil die 256-GB-Version wegen hoher Nachfrage und knapper Komponenten aus dem Sortiment fiel.

Zwar haben Monitorhersteller noch keine konkreten Verzögerungen für den Sommer 2026 gemeldet. Doch die Knappheit an Hochleistungs-Halbleitern und Speichermodulen könnte die Produktion der aufwendigen DisplayPort-2.1-Controller und Dual-Mode-Panels beeinträchtigen.

Zukunft: KI und Sensoren im Monitor?

Während LG vorerst auf pure Rechenleistung setzt, zeichnet sich am Horizont eine neue Entwicklung ab: „Visual Intelligence“ und KI-gestützte Peripherie. Bloomberg berichtet, dass Apple fortgeschrittene Tests mit AirPods Pro durchführt, die mit Infrarot-Kameras ausgestattet sind. Diese Sensoren sollen Siri ermöglichen, die Umgebung des Nutzers zu erfassen – für Navigation und Objekterkennung.

Für Monitore könnte das bedeuten: Künftige Generationen werden nicht nur Bilder anzeigen, sondern Umgebungen analysieren und KI-gestützt reagieren. Fürs Erste bleibt der Fokus aber auf Ultra-High-Refresh-Raten und der Weiterentwicklung von OLED.

Der LG UltraGear 32GX870B wird zum Lackmustest: Ist der Markt bereit für Dual-Mode-Displays als Standard? Mit der Kombination aus 4K-Klarheit und 480-Hz-Geschwindigkeit will LG sowohl Kreativprofis als auch E-Sportler überzeugen. Ob der stolze Preis und die vierte Tandem-OLED-Generation halten, was sie versprechen, wird sich ab Juni zeigen.

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