„Wenn der Lette auftritt, kriegt er Punkte aus Estland und Litauen. Wenn der Schwede singt, freut er sich über Punkte aus Finnland, Dänemark und Island. Singt der Deutsche – dann kriegt er nicht mal einen Punkt aus Österreich“, sagt Kerkeling in der neuen ARD-Dokumentation „70 Jahre ESC – More than Music“.
Laut ihm stünde Deutschland bei dem Contest „allein auf weiter Flur“ und habe „keine Lobby“. Da drohe auch ein guter Song, am unteren Ende der Tabelle zu landen.
Kerkeling moderierte von 1989 bis 1991 den deutschen Vorentscheid zum ESC und war 2010 Präsident der fünfköpfigen Jury sowie Präsentator der deutschen Punktevergabe des damaligen ESC – in jenem Jahr, als Lena bei dem Wettbewerb richtig abstaubte. Kerkeling kennt sich also aus und bringt eine langjährige ESC-Expertise mit.
Sollte er recht behalten und Deutschland tatsächlich nicht viele Punkte holen, wäre das für Sarah Engels aber auch kein Weltuntergang. „Für den Fall, dass etwas schiefgeht, habe ich immer im Hinterkopf, dass ich zu meiner Familie nach Hause gehen kann, die mich auch ohne erfolgreichen ESC liebt“, sagte die 33-Jährige im Gespräch mit t-online. Und wer weiß – vielleicht kann Engels ja auch Hape Kerkeling eines Besseren belehren.
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